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Meine Stadt Hannoveraner in Spanien verhaftet
Hannover Meine Stadt Hannoveraner in Spanien verhaftet
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06:15 25.10.2012
BESCHLAGNAHMT: Ein Polizist vor den 303 Kilopäckchen Kokain kurz nach dem Fund im Auto des Hannoveraners.
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Hannover

Der arbeitslose T. aus der Südstadt hätte sich eigentlich im Dezember vor einem hannoverschen Schöffengericht wegen Handels mit zehn Kilo Marihuana verantworten sollen. „Das Prozess wurde jetzt abgesetzt“, sagt sein Verteidiger Matthias Steppuhn. T. warte nun in Spanien auf sein Verfahren, das ihm zwölf bis 15 Jahre Haft einbringen kann.

Niederländische Polizisten hatten den Mann schon 2010 erwischt und den Fall nach Hannover abgegeben - was für den vorbestraften Familienvater offenbar kein Warnschuss war. Er plante das große Geschäft und fuhr im Juli mit seinem Komplizen, Mercedes und Boot nach Huelva. Der spanische Küstenort liegt westlich von Gibraltar vor der portugiesischen Grenze. Die Kripo dort ist Rauschgiftdealer gewohnt, denn die Küste gehört zum Kokainschmuggelweg, der über Südamerika und Nordafrika nach Europa führt.

Am 12. Juli beobachtete die Hafenpolizei, wie ein Boot einlief, das keinen Liegeplatz hatte - und wie zwei Männer Pakete in ihrem Mercedes verstauten. Es waren 303 Kilo reines Kokain. Man hätte es zweimal strecken und einen Straßenverkaufswert von 70 bis 80 Millionen Euro erzielen können. Die Männer wurden festgenommen.

Ärger bekam auch die Schwester von T. Sie hatte ein Ferienhaus gemietet, wusste aber laut ihrer Anwältin Natascha Seyfi nicht, was ihr Bruder treibt. Da sie bei der spanischen Polizei freiwillig aussagte, habe man einen europäischen Haftbefehl noch vermeiden können.

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