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Meine Stadt Hannover will mehr Wald
Hannover Meine Stadt Hannover will mehr Wald
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19:02 13.12.2009
Mit Aufforstungen soll der Klimawandel gebremst werden. Hier ein naturbelassenes Stück Eilenriede.
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Von Dirk Altwig

Hannover. Bäume gegen den Klimawandel – in Hannover soll neuer Wald gepflanzt werden, um den Anteil von Kohlendioxid in der Luft zu verringern. Das hat jetzt der Umweltausschuss des Rates beschlossen.

„In den letzten 400 Jahren ist der Wald immer kleiner geworden“, begründet Michael Dette (Grüne) den rot-grünen Antrag. Er könne sich vorstellen, beispielsweise am Rande der Alten Bult oder auf ungenutzten Kleingartenflächen, neuen Wald anzupflanzen.

Eine Zielgröße gibt der Antrag nicht vor. Im hannoverschen Stadtgebiet liegt der Waldanteil derzeit bei 13 Prozent der Fläche. Für eine Großstadt ein beachtlicher Wert – fürs Land Niedersachsen liegt er sogar bei 22 Prozent.

Von den über 2000 Hektar Forsten in Hannover gehören 1270 der Stadt. „Wir werden voraussichtlich Anfang kommenden Jahres Flächen vorschlagen, die in Frage kommen“, sagt Heino Kamieth, Leiter des Forstbereichs im Grünflächenamt.

Zum letzten Mal war zur Expo eine nennenswerte Fläche neuer Wald gepflanzt worden – auf dem Kronsberg entstanden damals gleich 67 Hektar. Dem stehen Fällungen von 1,8 Hektar gegenüber.

Größer als diese neue Waldfläche sind nur noch der Tiergarten (99 Hektar), die Seelhorst (85 Hektar) und die Mecklenheide (79 Hektar).
An die Eilenriede mit ihren 642 Hektar reicht das natürlich nicht heran. Walter Meyer, Vorsitzender des Eilenriede-Beirates, sieht auch für den Stadtwald noch Wachstumsmöglichkeiten: Denkbar sei, die 96-Trainingsplätze am Eilenriedestadion zu bepflanzen. Außerdem gebe es im Wald immer noch viele parallel laufende Wege, die teilweise aufgegeben werden könnten. Außerdem plädiert Meyer für eine Sperrung der Waldchaussee: „Die ist nach den rechtlichen Bestimmungen ein Forstweg.“

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