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Meine Stadt Hannover soll Herz für Hunde zeigen
Hannover Meine Stadt Hannover soll Herz für Hunde zeigen
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23:51 21.03.2010
Hannover soll hundefreundlicher werden.
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Von Vera König

HANNOVER. „Wir wollen ein besseres Miteinander von Menschen und Hunden in dieser Stadt.“ SPD-Ratsherr Manfred Hanske hat mit CDU-Kollegin Hilde Moennig neue Vorschläge entwickelt. Der Anwalt und die Tierärztin ließen sich dafür Expertenrat im Institut für Tierschutz an der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) geben.

Fachfrau Willa Bohnet erklärte, dass es in Hannover „zu wenig und zu kleine offizielle Hundeauslaufflächen“ gebe. Das Flitzen ohne Leine sei in den Gebieten Alte Bult und Bothfelder Heide nur geduldet. Eine Auslauffläche, die auch während der Brut- und Setzzeit ohne Leinenzwang genutzt werden dürfe, fehle völlig.

Hanske und Moennig greifen die Kritik auf. Die CDU-Bürgermeisterin: „Wir haben in Hannover gut 13.000 Hunde. Ihre Halter zahlen jährlich 1,7 Millionen Euro Steuern.“ Natürlich sei nicht zu erwarten, dass alle Einnahmen in bessere Haltung von Hunden fließen: „Wir schlagen deshalb vor, wie sich das günstig regeln lässt.“

Hanske plädiert beispielsweise für kostenlose Kotbeutelautomaten und dazugehörige verschließbare Abfallbehälter. „Die sollten beispielsweise an den Stadtbahnhaltestellen aufgestellt werden, die als Zugang zum stark frequentierten Georgengarten genutzt werden“, sagt er.

Moennig, selbst Besitzerin eines Weimaraners, hofft, dass sich Aufstellung und Bestückung der Automaten durch Sponsoren aus der Futtermittelindustrie finanzieren ließen: „Ich bin bereit, auf die Suche zu gehen.“ Doch zunächst wollen die beiden Ratsmitglieder mit den TiHo-Experten neue Auslaufflächen suchen – in der Seelhorst, dem Zooviertel und Bothfeld.

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