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Meine Stadt Hannover kommt in China an
Hannover Meine Stadt Hannover kommt in China an
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23:14 16.07.2010
Auf Reisen: Auch Ministerpräsident David McAllister war mit der Delegation in China unterwegs. Quelle: dpa
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HANNOVER. „Unser Auftritt war gelungen.“ Oberbürgermeister Stephan Weil meint, dass Stadt und Region bei vielen chinesischen Kommunen gut angekommen sind. Mitarbeiter aus deren Verwaltungen hatten sich auf einem Kongress während der Expo in Schanghai über nachhaltige Stadtentwicklung hier informieren können. Der Eindruck von Regionspräsident Hauke Jagau: „Sie sind ganz gierig danach, Know-how abzuschöpfen.“

Das, was sich zur und seit der Expo auf dem Kronsberg tut, war eines der Themen, die Rolle des öffentlichen Nahverkehrs bei Mega-Events ein anderes. Den Vortrag hielt Jagau, auch Üstra-Aufsichtsratschef: „Das beeindruckt, dass wir ein Simultansystem haben, in dem alle Wege und Ampeln hinterlegt sind, so dass Fahrzeiten exakt berechnet werden können.“

Die Präsentation Hannovers kostete 150.000 Euro. „Die Hälfte haben Sponsoren finanziert“, sagt Weil. Sein Eindruck von Schanghai: „Unsere Expo war ein interkulturelles Fest, entspannt und fröhlich – dort ist es technisch imposant, gigantisch – und ein bisschen stressig.“

Der OB reiste mit Messevorstand Ernst Raue weiter nach Taiwan. „Das ist eine der wichtigsten Ausstellernationen bei der CeBIT. Wir haben Kontakte zu Unternehmen und staatlichen Handelsorganisationen vertieft.“

Die Fraktionschefs Christine Kastning (SPD), Jens Seidel (CDU), Lothar Schlieckau (Grüne) und Wilfried Engelke (FDP) führten derweil in Changde wichtige Gespräche. Der Verein Wasser Hannover GmbH, ein Zusammenschluss von Ingenieurbüros, hat dort die Zusage für einen Auftrag über vier Millionen Euro erhalten. „Es könnte ein Ankerauftrag sein“, hofft Schlieckau.

Changde will zwölf Millionen Euro investieren, um die Wasserprobleme in den Griff zu bekommen. „Unsere Gesprächspartner haben erkannt, wie viel Kompetenz Hannover hat“, meint Kastning. Es sei bei den Kontakten um Vermittlung von Wertschätzung gegangen, betont Seidel. Und die haben die Hannoveraner vermittelt – auch in der Hoffnung, dass es Früchte trägt. kig

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