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UNFALLSCHWERPUNKTE: Nirgendwo in der Stadt gibt es mehr Unfälle als in den großen Kreisverkehren.

UNFALLSCHWERPUNKTE: Nirgendwo in der Stadt gibt es mehr Unfälle als in den großen Kreisverkehren.© Behrens

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Verkehr

Hannover hat ein Kreisel-Problem

Blechschäden sind inHannovers großen Kreisverkehren an der Tagesordnung. Fast jeden dritten Tag gibt es dort einen Unfall. Immer wieder zeigen sich Autofahrer mit der komplexenVerkehrssituation überfordert. Eine Experten-Kommission will deshalb beraten, wie die gefährllichen Unfallschwerpunkte entschärft werden können.

Hannover. 107 Unfälle im vergangenen Jahr. Fast jeden dritten Tag rummst es am Deisterplatz. Ähnlich schlimm ist die Situation am Ricklinger Kreisel. Dort gab es 2012 immerhin 101 Unfälle. Die Zahlen belegen: Hannovers große Kreisverkehre sind immer noch die größten Unfallschwerpunkte in der Stadt. Denn auch am Weidetorkreisel (85 Unfälle), Tönniesberg (53 Unfälle) und dem Landwehrkreisel (45 Unfälle) kracht es überdurchschnittlich oft. Erst danach folgt mit 37 Unfällen der Westschnellweg.

Die Verkehrsunfallkommission, der unter anderem Vertreter von Polizei, Straßenverkehrsbehörden und Stadtplanung angehören, will das Problem jetzt noch einmal mit Nachdruck angehen. „Wir werden das Thema auf die Tagesordnung setzen und alle gemeinsam schauen, wie wir die Situation verbessern können“, sagt Peter Trinks, Verkehrsexperte der Polizei.

Zwar sei es in der Vergangenheit bereits gelungen, die Unfallzahlen in den großen Kreisverkehren spürbar zu senken, unter anderem durch die Einrichtung von Ampelanlagen. Trinks räumt allerdings ein, dass die Autofahrer nach wie vor „mit einer äußerst komplexen Verkehrssituation konfrontiert sind, die leider sehr viele überfordert“.

Der Experte will untersuchen lassen, ob sich schon durch klarere Beschilderung und Linienführung Erfolge erzielen lassen können. „Manchmal sind es auch kleinere Maßnahmen, die eine ganze Menge bewirken könnten. Man braucht nicht immer gleich große Umbauten“, sagt Trinks. Das größte Problem seien vor allem überraschende Spurwechsel, die regelmäßig zu Blechschäden führen würden.

„Wirklich schwere Unfälle sind in den Kreisverkehren aber selten. Auch muss man beachten, dass diese ein enormes Verkehrsaufkommen bewältigen. Wenn man das in Relation setzt, sind die Zahlen schon nicht mehr ganz so dramatisch“, so Trinks.

Dennoch sieht auch die Stadt Handlungsbedarf. „Wenn man die Zahlen sieht, muss man natürlich schauen, ob es Stellschrauben gibt, an denen man drehen kann“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix.


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Hannover in Zahlen

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 550.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
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  • Wirtschaft: Firmendatenbanken
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     30159 Hannover
     Telefon: 0511 168-0
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