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Meine Stadt Hannover braucht mehr Wasser
Hannover Meine Stadt Hannover braucht mehr Wasser
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00:16 08.09.2016
STADTENTWÄSSERUNG: Ein ungewöhnlicher Einblick in die Kanalisation unter dem Stichkanal Limmer. Quelle: Insa Cathérine Hagemann
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Hannover

HANNOVER. Die Gebühren für Schmutzwasser werden in diesem Jahr wahrscheinlich 50 Millionen Euro in die Kasse der Stadtentwässerung spülen. Durch die Kanalisation fließen knapp 29,1 Millionen Kubikmeter Wasser, 0,6 Millionen mehr als geplant.

Gerade dieser Posten lässt den Jahresgewinn steigen. Wie der zuständige Fachausschuss erfahren hat, rechnet der kommunale Betrieb mit einem Plus von 7,7 Millionen Euro. Das sind 1,3 Millionen Euro mehr als erwartet. Das Geld wird als Eigenkapitalverzinsung der Stadt zugutekommen.

Gefragt nach dem Grund für mehr Schmutzwasser, verweisen die Experten der Stadtentwässerung auf die positiven Absatzzahlen bei den Stadtwerken Hannover. Jahrelang hatte es gereicht, wenn der kommunale Versorger 40 Millionen Kubikmeter Wasser förderte. Jetzt aber ist der Bedarf auf 43 Millionen Kubikmeter gestiegen. „Das liegt am Bevölkerungsplus“, erklärt Sprecher Carlo Kallen. Der Trend zum Wassersparen werde dadurch ausgeglichen, dass Hannovers Einwohnerzahl in den vergangenen fünf Jahren um 25 000 in die Höhe geschnellt ist.

An die Rekordwerte beim Wasserverbrauch ist indes nicht mehr zu denken. In den 70er Jahren haben weitaus weniger Hannoveraner 20 Millionen Kubikmeter mehr Wasser verbraucht als heute. Mit neuester Technologie, dem Ausmustern von Wasserkühlungen und beispielsweise der Spartaste der Toilettenspülung ist der Absatz kontinuierlich gesunken.

Auch bei den Erlösen aus Grundwasser profitiert die Stadtentwässerung von privater Bautätigkeit - immerhin mit plus 100 000 Euro. Regenwassergebühren machen im Etat des Betriebs 20,5 Millionen Euro aus. Für Investitionen stehen dem Betrieb 81,6 Millionen Euro zur Verfügung.

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