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Meine Stadt Hannover: Zwei Säulen bei Schulen reichen
Hannover Meine Stadt Hannover: Zwei Säulen bei Schulen reichen
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00:30 26.07.2014
ERFOLGSMODELL: Noch immer können die bestehenden IGSen, hier die Mensa der IGS Büssingweg, nicht den Bedarf decken. Quelle: Nigel Treblin
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Hannover

Das ist der Kern eines rot-grünen Antrags, der am Mittwoch im Schulausschuss zu einem heftigen Schlagabtausch geführt hat - bevor er mehrheitlich angenommen wurde.

Damit wird die Verwaltung aufgefordert, anhand bestimmter Kriterien ein Konzept für die integrative und inklusive Weiterentwicklung des Schulsystems zu entwerfen, insbesondere auch unter Einbindung der Stadtplanung, also der Verquickung von Neubaugebieten mit Schulplanung. Doch hinter den Kriterien vermutet die CDU-Fraktion die heimliche Einführung der Einheitsschule.

„Wer den Antrag richtig liest, erkennt, es geht um die Einheitschule für alle“, so deren schulpolitische Sprecherin Stefanie Matz. Was Rot-Grün nicht auf sich sitzen lassen wollte: „Sie fallen in uralte Mechanismen zurück“, konterte Michael Klie (SPD). „Immer wenn Ihnen nichts mehr einfällt, kommen Sie mit der Einheitsschule.“

Darum geht’s: IGSen sollen bedarfsgerecht ausgebaut werden. Das Schulsystem soll sich in Richtung Zwei-Säulen-Modell entwickeln, Haupt- und Realschulen könnten aber weiterhin bestehen bleiben, solange sie dies wollen und soweit angewählt würden, dass sie nicht unter die Mindestschülerzahl fallen. Allerdings bedeutet dies eine Randexistenz, die laut Klie den Schulleitern bewusst sei, die selbst keine Zukunft mehr in ihren Schulformen sehen würden. „Sie haben uns aufgefordert, tätig zu werden“, betonte er.

Daher soll die Verwaltung unter anderem auch prüfen, welche dieser Schulen zu einer IGS ausgebaut werden könnten. Auch soll geprüft werden, inwieweit Gymnasien und IGSen im Oberstufenbereich konzeptionell gemeinsam entwickelt werden können, zum Beispiel mithilfe von Kooperationen oder den Aufbau eines Oberstufenzentrums, wie er derzeit an der IGS Büssingweg im Gespräch ist.

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