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Meine Stadt Hannover: Zu warm fürs Wintergeschäft?
Hannover Meine Stadt Hannover: Zu warm fürs Wintergeschäft?
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00:16 14.12.2015
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Hannover

Es liegt auf der Hand: Bei wärmenden Sonnenstrahlen braucht niemand warme Kaschmirpullover. Und bei frühlingshaften Temperaturen vergeht einfach der Spaß an winterlicher Mode. „Klar, wer die Teile, die er sich Anfang der Saison gekauft hat, noch nicht tragen konnte, hat keine Ambitionen, neue Wintersachen zu kaufen. Aber das Weihnachtsgeschäft leidet nicht darunter. Eine Mütze oder ein Schal geht ja immer. Auch Gutscheine sind sehr gefragt“, erklärt Lisa Habenicht, Store-Leiterin bei Donna in der Georgstraße. Witterungsbedingte Spontankäufe bleiben dieses Jahr also aus, auf verfrühte Reduzierungen lässt sich deshalb trotzdem nicht gleich hoffen. Es haben zwar schon einige Unternehmen Ende November die Preise gesenkt, aber grundsätzlich sind sich die Einzelhändler einig: Man will sich nicht gegenseitig das Geschäft kaputtmachen.

Sven Krüger, Geschäftsführer der Galeria Kaufhof am Ernst-August-Platz, hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: „Zum Wochenende soll es wieder kälter werden – und darauf sind wir mit Angeboten für die ganze Familie eingestellt.“

„Angebote beflügeln das Weihnachtsgeschäft“, weiß auch Martin Prenzler, Geschäftsführer der City-Gemeinschaft. „Seit dem 4. Dezember hat das Weihnachtsgeschäft Fahrt aufgenommen“, fügt er hinzu. Das belegen auch die Zahlen des HVH: Die Niedersachsen wollen demnach 2015 immerhin 440 Euro pro Kopf für Weihnachtsgeschenke ausgeben.
Die Wunschzettel scheinen also auch dieses Jahr wieder länger zu sein.

Von Mandy Sarti

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