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Vogelgrippe

Hannover: Zoo holt Hühner und Gänse in den Stall

Die Vogelgrippe rückt näher: Der erste bestätigte H5N8-Fall in Niedersachsen bei Peine hat unmittelbare Auswirkungen auf die gesamte Region Hannover. Ab Freitag muss hier das Geflügel in den Stall. Zudem müssen sich Haustierbesitzer im östlichen Teil der Region Hannover auf Einschränkungen einstellen. Auch der Zoo Hannover holt Vögel zur Sicherheit in den Stall.

Hannover. Als Vorsichtsmaßnahme gegen den Vogelgrippe-Erreger H5N8 hat der Zoo Hannover seine Hühner, Enten und Gänsevögel in die Stallungen gebracht. Auf diesen Fall hatte sich der Zoo bereits nach dem ersten Auftreten des Erregers in Norddeutschland vorbereitet und Stallungen und Ausweichquartiere bezugsfertig gemacht.  

Um Wildvögeln keine Anlaufstelle zum Rasten und Zwischenlanden im Zoo zu bieten, wird zusätzlich das Wasser des künstlichen Flusses Sambesi abgelassen, der durch die Afrikalandschaft Sambesi fließt. „Die Sicherheit unserer Tiere steht an erster Stelle“, so Zoodirektor Andreas M. Casdorff. Die Trockenzeit am Sambesi – das Wasser wird normalerweise erst im Januar abgelassen – wird jetzt vorzeitig für die turnusmäßige Wartung und Reinigung genutzt.

Rund um den Fundort einer mit Vogelgrippe infizierten toten Reiherente am Eixer See (Landkreis Peine) wurde eine Beobachtungszone mit verschärften Maßnahmen eingerichtet. In dieser Zone liegen mit Lehrte und Sehnde auch zwei Städte und mit Uetze eine Gemeinde der Region Hannover. Insgesamt sind mit Arpke, Hämelerwald, Immensen, Sievershausen, Dolgen, Haimar sowie Dedenhausen, Dollbergen, Katensen und Schwüblingsen zehn Ortschaften betroffen.

Hier dürfen Hunde nur noch an der Leine ausgeführt werden – und Katzen sollten sogar im Haus eingesperrt bleiben. Freilaufende Haustiere könnten Wildvögel jagen und dadurch das Virus verbreiten, sagt Petra Spieler, Leiterin des Fachbereichs Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region. Gehaltene Vögel dürfen für mindestens 15 Tage nicht aus der Beobachtungszone gebracht und für mindestens 30 Tage nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden.Federwild darf nur mit Genehmigung oder auf Anordnung durch die zuständige Behörde gejagt werden.

Für Menschen sei die Gefahr einer Erkrankung nicht gegeben. Der Kreis Peine ordnete – wie bereits 20 andere Landkreise in Niedersachsen – eine Stallpflicht für Geflügel an. Auch in der kompletten Region Hannover gilt ab Freitag die Aufstallungspflicht.


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Hannover in Zahlen

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 550.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
  • Kfz-Kennzeichen: H
  • Lage: 52° 22´ N / 9° 43´ O
  • Wirtschaft: Firmendatenbanken
  • int. Flughafenkürzel: HAJ
  • Stadtverwaltung: Trammplatz 2
     30159 Hannover
     Telefon: 0511 168-0
  • Oberbürgermeister: Stefan Schostok