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Meine Stadt Schüler schmieren Stullen beim Wurst-Basar
Hannover Meine Stadt Schüler schmieren Stullen beim Wurst-Basar
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17:08 15.03.2019
Lecker: Die Kinder der Grundschule Wasserkampstraße schmierten Vollkornbrote mit gesundem Aufstrich und viel Gemüse. Quelle: Wilde
Hannover

Salat, Tomaten, Vollkornbrot, Bananen und Äpfel: Für die Klasse 4b der Grundschule Wasserkampstraße waren am Freitag beim Wurst-Basar am Steintor liebevolle dekorierte Tische vorbereitet. Doch bevor es an das Zubereiten gesunder Pausenbrote ging, standen Susanne Hinsemann, Chefin der mehr als 500 Mitarbeiter, und Ernährungswissenschaftlerin Susann Walter für Fragen rund um das Thema gesunde Ernährung bereit.

Grundschule Wasserkampstraße zu Besuch beim Wurst-Basar

Wo der Unterschied zwischen Zucker und Fruchtzucker liegt, wollte Eva (9) wissen. „Fruchtzucker ist ein natürliches Produkt und ist in Obst und Gemüse. Zucker wird dagegen künstlich hergestellt“, so Walter. Sie erklärte den Schülern die Ernährungspyramide. „Es gibt rote, gelbe und grüne Lebensmittel. Die Roten, dazu zählen Süßigkeiten und Knabbereien, solltet ihr nur in Maßen essen.“

Besonders für Kinder ist gesunde Ernährung wichtig

Ob das Mindesthaltbarkeitsdatum immer richtig ist, brannte Annika (10) auf der Seele. Hinsemann, die das vor 80 Jahren von ihrem Opa gegründete Unternehmen führt, kennt die Antwort: „So lange ist das Produkt mindestens haltbar. Das heißt aber nicht, dass es am nächsten Tag gleich schlecht ist.“

Walter erzählte, wie wichtig eine abwechslungsreiche Ernährung ist – vor allem für Kinder. „Ihr seid noch im Wachstum und müsst besonders auf ausreichend Calcium, Mineralstoffe und Vitamine achten.“ Aber das ist nicht alles. „Zur Gesundheit gehören auch andere Faktoren, wie Bewegung und ausreichend Schlaf“, ergänzte Hinsemann.

Ob die meisten Menschen denn gesund essen, wollte Liliana (9) wissen. „Eher nicht, deswegen haben wir auch viele Volkskrankheiten, wie Zucker und Fettleibigkeit“, warnte Walter. Ausgestattet mit Schürze und Cap durften die Kinder dann ihre eigenen Brote belegen. Und so wurde bei Kresse, Radieschen, Tomaten und Kohlrabi fleißig zugegriffen. „Lecker, das schmeckt richtig gut“, fand eine Schülerin. Schließlich landete das ein oder andere Brot für den Hunger am Nachmittag im Rucksack der Kinder. „Ihr dürft alles mitnehmen“, verkündete Hinsemann, der dieser Vormittag „richtig viel Spaß gemacht“ hat: „Dass sich Kinder in diesem Alter schon für Ernährung interessieren, finde ich klasse.“

Von Cecelia Spohn

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