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NEUES QUARTIER: Auf dem Gelände des früheren Zentralinstituts für Versuchstierzucht in Badenstedt sollen 370 Wohnungen für rund 1000 Menschen gebaut werden. Die alten Bäume dort sollen größtenteils erhalten bleiben.

NEUES QUARTIER: Auf dem Gelände des früheren Zentralinstituts für Versuchstierzucht in Badenstedt sollen 370 Wohnungen für rund 1000 Menschen gebaut werden. Die alten Bäume dort sollen größtenteils erhalten bleiben.© Visualisierung: Koch Panse Architekten

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Hannover: Wohnen statt Mäusezucht

Stadt in der Stadt: In Badenstedt sollen 370 Wohnungen für 1000 Menschen errichtet werden

Hannover. Das Gelände des früheren Zentralinstituts für Versuchstierzucht, im Volksmund „Mäuseburg“ ge­nannt, wird zum Wohnquartier. Die Hannover-Region-Grundstücksgesellschaft (HRG) hat das 4000 Qua­dratmeter große Gelände in Badenstedt gekauft, auf dem die städtische Wohnungsgesellschaft Hanova (früher GBH) zusammen mit der KSG Hannover 370 Wohneinheiten errichten will.

Entwürfe aus einem Wettbewerb mit 13 Architekturbüros liegen nun vor. Diese standen vor der Herausforderung, einen Großteil des alten Baumbestandes auf dem Gelände zu erhalten und Wohnungen und Reihenhäuser sozusagen dazwischen sowie darum herum zu gruppieren. Das viele Grün soll auch ein Vorzug des neuen Quartiers sein, in dem bis zu 1000 Menschen leben werden.

„Für den mittleren und kleinen Geldbeutel“ soll auf dem Gelände gebaut werden, verspricht Hanova-Chef Karsten Klaus. Mindestens 25 Prozent der Wohnungen sollen gefördert und zu besonders günstigen Mieten vergeben werden. Laut Architektin Anne Panse, deren Büro im Wettbewerb den ersten Preis gewann, ist das Ziel „eine flächendeckende Durchmischung“ von Mietwohnungen, Reihenhäusern und auch Gewerbe. Sechs Hofgruppen soll es geben, deren Innenbereiche zum Treffpunkt werden sollen.

Ein Vorzug des Areals ist, dass dieses durch die B 65 im Süden, die Hermann-Ehlers-Allee im Westen sowie die Bahnlinie im Osten verkehrlich gut angebunden ist. Die breiten Verkehrsachsen trennen das Quartier aber auch etwas vom Rest Baden­stedts. Dieses sei deshalb bewusst als „kleine Stadt in der Stadt mit eigenem Zen­trum“ geplant, erklärt Architektin Panse.

Wegen Bahn und Bundesstraße wird es auch Lärmschutzwände geben. Die HRG will diese ab 2019 er­richten und im Jahr zuvor bereits mit dem Abriss der Gebäude der früheren Versuchstierzucht beginnen. Auch der Hochbau soll 2019 beginnen.

Von Christian Bohnenkamp


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