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VIEL PRÄSENZ:Die Polizei sicherte mit einem Großaufgebot den Marathon am Wochenende. Die CDU fordert allerdings, Hannovers Innenstadt auch dann besser zu schützen, wenn keine Großveranstaltungen laufen..

VIEL PRÄSENZ:Die Polizei sicherte mit einem Großaufgebot den Marathon am Wochenende. Die CDU fordert allerdings, Hannovers Innenstadt auch dann besser zu schützen, wenn keine Großveranstaltungen laufen..
 © Kai Zaengel

Attentat

Hannover: Wie viel Sicherheit muss sein?

Nizza, Berlin, London, Stockholm: Mehrfach haben Attentäter in den vergangenen Monaten in Europa Lastwagen oder Autos als Waffen für terroristische Anschläge missbraucht. Für Hannovers CDU wird es Zeit, daraus Konsequenzen zu ziehen.

Hannover.  „Die Gefahr ist weiter gestiegen“, warnt Fraktionschef Jens Seidel. Deshalb werde man auch „über bauliche Veränderungen“ reden müssen.

Bereits nach dem An­schlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin im Dezember hatte sich die CDU für Poller zum Schutz der Innenstadt eingesetzt. Eine Forderung, die aus Sicht von Seidel „weiter ihre Berechtigung hat“. Er wirft der Stadt vor, „nichts für die Sicherheit der belebten Einkaufsstraßen“ zu tun. Es reiche nicht, wenn man sich mit diesem Thema nur bei Großveranstaltungen wie dem Maschsee- oder Schützenfest beschäftige.

Auch für kleinere Feste wie das Frühlingsfest brauche es „ganz klare Regeln“. Und es müsse auch geklärt werden. „wer für die Sicherheit bezahlen müsse“, fordert Seidel.

Laut Stadt schließt das Sicherheitskonzept für Veranstaltungen, das sie im März vorgestellt hat, „keine Maßnahme grundsätzlich aus, auch sogenannte Poller nicht“, erklärt Stadtsprecher Andreas Möser. In Zusammenarbeit mit der Polizei gehe es „immer um eine Einzelbewertung von Veranstaltungen, wie weit dort Gefahren für derartige Terroranschläge gegeben sind und welche konkreten Maßnahmen geeignet sind“.

Beim Marathon am Wo­chenende zum Beispiel zeigte die Polizei nach dem Stockholm-Attentat mehr Präsenz. „Technische Sperren“ habe es aber nicht gegeben, sagte Polizeisprecher Torsten Schiewe der NP. Auch die Hubschrauber, die über der Strecke flogen, seien nicht von der Polizei eingesetzt worden.

Für das Schützenfest im Sommer hatte die Stadt bereits Taschenkontrollen durch Sicherheitspersonal an den Eingängen zum Schützenplatz angekündigt. Beim Frühlingsfest, das am kommenden Sonnabend beginnen soll, ist das allerdings nicht geplant. Das habe auch die Polizei bisher noch nicht empfohlen, sagt Stadtsprecher Möser.

Von Christian Bohnenkamp


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