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Meine Stadt Hannover: Warnstreik bei Üstra-Tochter
Hannover Meine Stadt Hannover: Warnstreik bei Üstra-Tochter
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18:59 23.03.2015
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Hannover

Wer heute in Hannover mit dem Linienbus fahren will, muss mit Ausfällen oder Verzögerungen rechnen. Grund ist ein eintägiger Warnstreik heute bei der Üstra Reisen GmbH, die an ihren Mutterkonzern Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe einige Fahrer für den Buslinienverkehr in den Randbezirken der Stadt Hannover ausleiht. Betroffen sind laut Gewerkschaft Verdi 20 Linien, eine davon auch im Umland.

Knapp 20 Prozent der Fahrten seien ausgefallen, berichtete ein Sprecher der Üstra am Morgen. "Die Streikbereitschaft ist hoch", sagte Mira Neumaier von der Gewerkschaft Verdi. Betroffen sind folgende Linien: 126, 129, 130, 134, 135, 136, 340, 341, 346, 363, 370, 371, 480, 631. Laut Regio-Bus ist auch die Linie 635 im Bereich Großburgwedel/Isernhagen betroffen. Hier habe man aber durch eigenes Personal aushelfen können, sodass es zu keinem Ausfall komme, so Unternehmenssprecher Tolga Otkun. Und: Die von Üstra-Reisen geliehenen Fahrzeuge infolge des Depot-Brandes in Eldagsen stünden der Regio-Bus auch heute uneingeschränkt zur Verfügung.

Seit Anfang Februar verhandelt die Gewerkschaft Verdi für die Fahrer der Üstra Reisen GmbH höhere Löhne aus – bisher ohne Ergebnis. Die Fahrer bekommen bei gleicher Leistung wie ihre Üstra-Kollegen im Mutterkonzern jeden Monat zwischen 200 und 500 Euro weniger, so Verdi. Und der Lohnunterschied von derzeit 1,18 Euro pro Stunde in der Einstiegsgruppe steige im Laufe der Betriebszugehörigkeit noch, da es bei Üstra-Reisen keine Entgeldstufen gebe.
Die Gewerkschaft Verdi betonte, dass die Geschäftsführung von Üstra-Reisen erneut nur eine Gehaltserhöhung angeboten habe, die deutlich hinter den Forderungen der Beschäftigen liege.

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