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WLAN soll es bald in der S-Bahn geben.

WLAN soll es bald in der S-Bahn geben.
 © imago

Internet

Hannover: WLAN bald in allen S-Bahnen

Ab 2021 soll es so weit sein. In allen S-Bahnen soll es WLAN geben. Auch die Üstra will Millionen investieren.

Hannover.  Kein Internetempfang während der Fahrt in der S-Bahn? Dieser Ärger soll Smartphone-Nutzern künftig möglichst erspart bleiben. Sämtliche Züge des Netzes sollen ab Dezember 2021 mit WLAN ausgerüstet werden. Diese Forderung ist laut Region Teil der Ausschreibung des S-Bahn-Betriebes, die jetzt im Juni endet.

Unternehmen, die das nicht leisten können, haben demnach schlechte Karten, den Zuschlag für den Betrieb des Netzes zu bekommen, für den derzeit noch die Deutsche Bahn zuständig ist. Die Bereitschaft, in ihren Regionalzügen WLAN einzuführen, hat die DB Regio bereits für die Strecke zwischen Hannover und Bremen signalisiert.

Wie die Region gestern im Verkehrsausschuss informierte, sollen die Doppelstockwagen der Bahn nachträglich mit kostenlosem Internet ausgestattet werden. Dieses soll bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember zur Verfügung stehen. Die Region, durch deren Gebiet 13 Prozent der Zug-Kilometer der Strecken laufen, muss dafür rund 265 000 Euro für den Einbau der Technik zahlen. Zusätzlich zu diesen einmaligen Kosten muss sie rund 73 000 Euro jährlich an Betriebskosten und Gebühren an die Mobilfunkbetreiber aufbringen.

Ob die Bahn den Auftrag für den Betrieb des S-Bahn-Netzes in der Region behält, wird sich im September entscheiden. Möglich ist auch, dass sich diesen ein anderes Unternehmen sichert. WLAN im Nahverkehr gibt es in der Region bisher nur in den Zügen des Elektronetzes Niedersachsen-Ost (Enno), die zwischen Hannover und Wolfsburg verkehren.

Derweil gehen auch bei der Üstra die Planungen für die Einrichtung von WLAN in ihren Bahnen und Bussen weiter. Das Unternehmen beziffert die Investitionskosten mittlerweile auf 5,5 Millionen Euro. Hinzu kämen jährliche Betriebskosten von 1,8 Millionen Euro.

Um leistungsstarkes Internet anbieten zu können, will die Üstra ihre Haltestellen mit Glasfaserkabeln vernetzen. Dort sollen Sender installiert werden, über die Stationen und Bahnen mit Empfang versorgt werden – und zwar so, dass die Verbindung unterwegs nicht abreißt.

Von C. Bohnenkamp


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