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Meine Stadt Hannover: Vital-Expertin veröffentlicht Ratgeber
Hannover Meine Stadt Hannover: Vital-Expertin veröffentlicht Ratgeber
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14:51 28.07.2010
Neuer Ratgeber: Fitter durch den Alltag

VON PHILIPP LACKNER

Inhalt: Naturheilkunde für jedermann. Das eine oder andere Leiden kann man damit leicht selbst behandeln, von der Allergie bis zum Rückenschmerz. Wobei die Fachfrau einräumt: „Die Tipps können keinen Arzt ersetzen.“ Welche Möglichkeiten bietet nun die Naturheilkunde? Wann kann man sie einsetzen? Ein kleiner Auszug.

Beispiel Übergewicht: „Da helfen oft schon einfache Lebensmittel“, sagt Birgit Herwig. Ein Teelöffel Apfelessig auf nüchternen Magen zum Beispiel. Der Essig regt Fettverbrennung und Verdauung an – und bremst das Verlangen nach Süßigkeiten. Weiterer Tipp: ein Frühstück aus Sauerkraut mit geriebenem Apfel und einem Tropfen Olivenöl – „das wirkt reinigend und hilft beim Abnehmen“.

Wer unter Schlafproblemen leidet, sollte es einmal mit einer Prise Meersalz und einem Glas Wasser probieren: „Das Salz auf die Zunge geben und dann das Wasser trinken“, rät die Naturheilkundlerin. Außerdem könne es helfen, die Fußsohlen mit Lavendel- oder Baldrianöl einzureiben.

Bei Ohrenschmerzen rät Herwig zu einem Hausmittel, das früher oft bei Kindern angewandt wurde: „Kartoffeln kochen und zerstampfen, dann in ein Leinentuch wickeln und ans Ohr halten, bis sich die Kartoffeln abgekühlt haben.“ Alternative: eine gehackte Zwiebel in einen Baumwollstrumpf geben und mit einem Schal um den Kopf wickeln.

Stichwort Halsschmerzen: Betroffene können zur Linderung flüssigen Honig langsam in den Hals laufen lassen“, sagt die Autorin. Ein Geheimtipp sei auch Eigelb, das man löffelweise schluckt – unter Sängern sei das durchaus üblich.

Eine Erkältung lasse sich naturheilkundlich wieder mit zerstampften, in ein Tuch gewickelten Kartoffeln behandeln. Oder mit Zwiebelsud: „Den süßt man mit Kandiszucker oder Honig – und schluckt davon mehrmals täglich einen Esslöffel“, empfiehlt Herwig.

Bei einem schwachen Kreislauf setzt sie auf Wechselbäder, die in den 50er Jahren noch verbreitet waren. Dafür legt man beide Arme zehn Minuten lang in bis zu 38 Grad heißes Wasser, am besten in einem sehr breiten Behältnis – damals war es eine Zinkwanne. Anschließend gibt man die Arme zehn Sekunden in kaltes Wasser und wiederholt das Ganze zweimal. Das Gleiche könne man auch mit den Füßen machen. Die Prozedur rege die Durchblutung an.

Kopfschmerzen können viele Ursachen haben – auch hierfür empfehle sich zur Abklärung der Besuch beim Arzt. Allerdings könne man versuchen, viel Wasser zu sich zu nehmen, denn die Schmerzen könnten auch mit Flüssigkeitsmangel zu tun haben. Herwig: „Bei akuten Kopfschmerzen würde ich zwei Teelöffel Kaiser-Natron-Pulver in ein Glas warmes Wasser geben und trinken.“ Das Pulver gibt es in jeder Apotheke.

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