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Meine Stadt Hannover: Unfallopfer verprügelt und beraubt
Hannover Meine Stadt Hannover: Unfallopfer verprügelt und beraubt
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00:16 29.12.2017
Unfall- und TATORT: General-Wever-Straße, Ecke Insterburger Weg. Hier stießen Mercedes und Ford zusammen.  Quelle: Foto: Elsner
Hannover

 Dieser Hannoveraner erlebte Heiligabend in Bothfeld keine schöne, aber zweifellos die außergewöhnlichste Bescherung in der Region: Nach einem Verkehrsunfall mit kleinem Blechschaden will der 36-Jährige per Handy die Polizei rufen. Doch vier Männer aus dem Auto des Unfallverursachers stehlen das Mobiltelefon, verprügeln ihn – und rauben seinen Ford.

Tatort General-Wever-Straße, Ecke Insterburger Weg: Sonntag gegen 22 Uhr nimmt hier der Fahrer eines schwarzen Mercedes dem 36-Jährigen, der Richtung Kugelfangtrift unterwegs ist, die Vorfahrt. Die von rechts kommende Limousine – ein neueres Modell – kracht in den silberfarbenen Focus.

Laut Polizei gibt es nur leichte Schäden. Schwere Folgen hat der Zusammenstoß in der Dunkelheit trotzdem. Als der Ford-Fahrer mit seinem Huawei die Polizei alarmieren will, reißt einer der Männer aus dem Daimler dem 36-Jährigen das Honor 5x aus der Hand. Anschließend schlagen nach Angaben des Opfers mindestens vier Männer auf ihn ein.

Wenig später steigen vermutlich zwei der Angreifer in den Ford des Hannoveraners und brausen mit dem Auto in unbekannte Richtung davon. Kurz darauf flüchten auch die Komplizen mit dem Mercedes, dessen beschädigte Frontschürze herab hängt.

Der Verletzte (36) läuft zu einem nahen Kiosk und verständigt die Polizei. Beamte entdecken während der Fahndung den gestohlenen Ford nur gut 100 Meter entfernt vom Unfallort im Elbinger Weg. Der schwarze Mercedes bleibt verschwunden.

Zwei der gesuchten Angreifer – die beiden Haupttäter – sind nach Angaben des Opfers von südländischer Erscheinung. Einer ist dick, sein dunkelhäutiger Komplize etwa 1,80 Meter groß, muskulös und trägt einen Bart.

Zeugenhinweise an das Polizeikommissariat Lahe unter der Telefonnummer 05 11/109 33 17. Sprecher Philipp Hasse: „Ermittler setzen besonders auf ein älteres Ehepaar, dass den Vorfall beobachtet haben soll und dann weggegangen ist.“

Von Andreas Körlin

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