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Foto: Volker Kluwe

Volker Kluwe, Polizeipräsident

Kriminalstatistik

Hannover Trend entgegen dem Land

Während in Niedersachsen die Zahl der Einbrüche 2015 gestiegen ist, zeigt sich in Hannover ein anderer Trend. Insgesamt stieg die Zahl der Straftaten allerdings um 4400 auf 121 119.

Hannover. Bei den Wohnungseinbrüchen gibt es in der Stadt einen Rückgang. "Die rückläufigen Zahlen im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls und in der bereinigten Gesamtstatistik zeigen, dass wir unsere strategischen Ziele richtig gewählt haben", sagt Polizeipräsident Volker Kluwe. Der Trend, der sich bereits 2014 mit minus 558 auf 3.048 Taten in diesem Deliktsbereich abzuzeichnen begann, setzte sich auch im vergangenen Jahr entgegen dem Landestrend fort. 2015 konnte ein erneuter, knapp drei prozentiger Rückgang (minus 91) auf nunmehr 2.957 Taten verzeichnet werden.

Die stärksten Fallzahlsteigerungen zeigen sich beim Ladendiebstahl mit einem Plus von 1.025 auf 8.553 Taten, beim Erschleichen von Leistungen mit einem Plus von 2.478 Taten auf 10.640 sowie bei den Kfz-Aufbrüchen mit einem Plus von 1.099 auf 4.180 und den Fahrzeug-Komplettentwendungen mit einem Plus von 163 auf 752. Kluwe nannte dies ein Handlungsfeld, in dem die Bemühungen verstärkt werden müssen.

Auch die Fallzahlen von Körperverletzungen sind leicht gestiegen - 2013 waren es noch 10.702, im darauffolgenden Jahr 10.771 und im vergangenen Jahr stieg die Zahl erneut um 15 Fälle auf 10.786. Die Aufklärungsquote liegt bei 88 Prozent.

Bei den Sexualstraftaten ist vor allem eine steigende Aufklärungsquote zu verzeichnen. In 79,45 Prozent aller Fälle kann der Täter ermittelt werden. 2015 registrierte die Polizei 652 Sexualstraftaten.

2015 registrierte die Polizei eine Erhöhung der Diebstähle um 2.698 Fälle auf 47.195. Diese Steigerung ist im vergangenen Jahr - anders als 2014 - hauptsächlich das Ergebnis einer Zunahme im Bereich des einfachen Diebstahls auf 25.429. Das bedeutet: Mehr Fälle beim einfachen Ladendiebstahl sowie beim einfachen Taschendiebstahl. Insgesamt steigt aber auch die Fallzahl der schweren Diebstahltaten, insbesondere beim schweren Diebstahl an oder aus Kraftfahrzeugen auf 4.180. Hauptzielrichtung der Täter sind nach wie vor Airbags und fest installierte Navigationsgeräte. Beim Diebstahl von Kraftwagen (ohne Motorräder), den sogenannten "Komplettentwendungen", ist in der Gesamtheit der Fälle ein Zuwachs um 27,67 Prozent auf 752 Taten feststellbar.

Kriminalität im Kontext mit Flüchtlingen: In der Polizeilichen Kriminalstatistik ist der Begriff "Flüchtling" nicht definiert. Die Kriminalität im Kontext von Flüchtlingen kann daher nur auf Anhaltspunkten basieren. Insgesamt wurden bei der Polizeidirektion Hannover im vergangenen Jahr 5.329 aufgeklärte Fälle registriert, zu denen 3.064 Flüchtlinge als Tatverdächtige ermittelt wurden. Neben den Aufenthalts- und Asylverstößen, die 2015 um knapp 115 Prozent auf 3.415 (2014: 1.666) angestiegen sind und damit den Hauptanteil an der Gesamtzahl der aufgeklärten Fälle ausmachen, können insbesondere Steigerungen in den Bereichen des einfachen Ladendiebstahls auf 1.053 und beim Erschleichen von Leistungen auf 1.060 verzeichnet werden.


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Hannover in Zahlen

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 550.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
  • Kfz-Kennzeichen: H
  • Lage: 52° 22´ N / 9° 43´ O
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