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Meine Stadt Hannover: Tennet stellt neuen Stromkorridor vor
Hannover Meine Stadt Hannover: Tennet stellt neuen Stromkorridor vor
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14:45 27.09.2016
Einer im Westen Hannover oder eben im Osten Hannovers: Das sind die neuen Suedlink-Trassen, die Tennet vorschlägt.
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Hannover

Ein Korridor führt im Westen an Hannover vorbei, eine zweite Option wäre ein Korridor im Osten. Im Gegensatz zu den ersten Entwürfen führen beide jeweils etwas weiter von Hannover entfernt lang.

Die Vorschläge für die beiden Stromautobahnen werden nun von der Bundesnetzagentur geprüft. Auch Bürger können sich an dem Verfahren beteiligen. Erst in einigen Jahren soll der exakte Verlauf der beiden Trassen von Schleswig-Holstein nach Baden-Württemberg sowie nach Bayern festgelegt werden.

Die Leitungen sollen nicht vor 2025 in Betrieb genommen werden und dann den Strom aus erneuerbaren Energien wie Windparks im Norden in den industriereichen Süden transportieren. Mit den Stromautobahnen soll der stockende Ausbau der Stromnetze vorangetrieben werden.

Die Bundesregierung ging in der Vergangenheit davon aus, dass die überwiegende Erdverkabelung der beiden Gleichstrom-Trassen "Suedlink" und "Südost" von Nord- nach Süddeutschland die Kosten um drei bis acht Milliarden Euro in die Höhe treibt. Das müssen private Stromkunden und die Industrie über höhere Netzentgelte bezahlen.

Mit dem Vorrang für die Erdverkabelung kam die Bundesregierung Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) entgegen. Der hatte gegen die großen Freilufttrassen gekämpft, weil der Widerstand in Bayern gegen vermeintliche "Monstertrassen" groß sei. Kritik wegen der Milliarden-Zusatzkosten wies er zurück.

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