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Meine Stadt Hannover: TUI holt 20.000 Urlauber heim
Hannover Meine Stadt Hannover: TUI holt 20.000 Urlauber heim
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19:37 20.04.2010
Im Einsatz: Ein Jet von TUIfly auf der Landebahn. Quelle: apn
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„Damit sind in den Urlaubsländern im Mittelraum praktisch keine TUI-Gäste mehr, die auf ihre Rückreise warten“, sagte ein TUI-Sprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Man werde das Ziel erreichen, hieß es am Abend. Wie viele Menschen bis zum Abend zurückgekehrt waren, konnte der Reiseveranstalter zunächst nicht sagen.

„Bis Mitternacht haben wir alle Starts ab Deutschland abgesagt. Die Rückholaktionen haben Vorrang“, betonte der Unternehmenssprecher. Dafür hatte die TUI-Fly neben ihren 19 Maschinen noch 15 andere, darunter 2 Jumbos, gechartert.

Sämtliche Feriengäste, die auf der Kanaren-Insel Teneriffa auf den Heimflug gewartet hatten, waren bereits am Dienstagmorgen in Deutschland angekommen. 17 Maschinen waren alleine im Einsatz, um insgesamt 2500 Urlauber von Mallorca aus zu den Flughäfen Hannover, Leipzig, Köln und Düsseldorf zu bringen.

Die TUI plant von Mittwoch an wieder einen normalen Flugbetrieb. Die Gäste, die am Mittwoch in den Urlaub fliegen sollten, werden über geänderte Abflugzeiten informiert. Dazu hat der Reiseveranstalter eine Hotline eingerichtet (0511 - 567 8000).

Am Flughafen in Hannover starteten und landeten wieder vereinzelte Flugzeuge. Trotz der anhaltenden Sperre der Flugsicherung seien seit Montagabend 18 Maschinen gelandet, sagte eine Flughafensprecher am Dienstagabend. „Es ist alles noch recht übersichtlich.“ Die Flieger hätten unter anderem Urlauber aus Mallorca, Antalya und Hurghada (Ägypten) nach Hause gebracht. Zudem starteten elf Flieger unter anderen mit den Zielen Mallorca, Tunesien, Stuttgart, München und Wien.

Indes verlängerte die Deutsche Flugsicherung ihre Sperrungen im deutschen Luftraum bis Mittwoch 2.00 Uhr. Sichtflüge seien allerdings weiterhin möglich. Zudem werde der Luftraum an den Flughäfen Hamburg und Bremen zwischen 23.00 und 2.00 Uhr komplett freigegeben, so dass dort auch wieder normale Flüge stattfinden können. lni

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