Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Hannover: Sudanese bei Hungerstreik zusammengebrochen?
Hannover Meine Stadt Hannover: Sudanese bei Hungerstreik zusammengebrochen?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:11 07.10.2015
Foto: Treblin
Anzeige
Hannover

Ein Notarzt und ein Krankenwagen kamen heute Morgen zur Mahnwache der 50 sudanesischen Flüchtlinge, die seit Montag vor der Niedersächsischen Staatskanzlei abgehalten wird. Die Retter nahmen einen Sudanesen mit in ein Krankenhaus. Um wen es sich bei dem Geretteten handelt, da gehen die Aussagen jedoch auseinander.

"Er verweigert weiterhin das Essen", sagte Mohamed Al Dardiri, Freund vom Protestcamp-Chef Diefala Alrieh und ebenfalls Teilnehmer an der Mahnwache in der Planckstraße. Al Dardiri sagt, der 54-Jährige sei zusammengebrochen: "Diefala weiß, dass er sein Leben riskiert. Aber sieht keinen anderen Weg", so Al Dardiri weiter.

Die Polizei bestätigte gegenüber der NP zwar einen Rettungseinsatz an der Staatskanzlei, bei der auch einer der Sudanesen behandelt worden sei, widerspricht aber den Aussagen der Demonstranten, der an Diabetes leidende Camp-Chef sei da behandelt worden.

Diefala Alrieh selbst stand der NP zunächst nicht zu einem Gespräch zur Verfügung. Was es mit den unterschiedlichen Aussagen auf sich hat, kann momentan nicht geklärt werden. von Tobias Welz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In mindestens sechs Fällen haben unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch Autos in den Stadtteilen Bothfeld und Isernhagen-Süd aufgebrochen und die Fahrerairbags entwendet. Die Polizei sucht Zeugen.

07.10.2015

Freie Logistikflächen in der Region Hannover: 90 Hektar allein in Wunstorf-Süd werden vermarktet – bis zu 1000 neue Jobs könnten entstehen.

09.10.2015

Es sind 3,8 Kilometer Herausforderungen. Die Kosten werden wohl den dreistelligen Millionenbereich erreichen. Ab 2023 soll der Südschnellweg zwischen Landwehrkreisel und Seelhorster Kreuz saniert werden.

09.10.2015
Anzeige