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Meine Stadt Hannover: Streit um glattes Pflaster
Hannover Meine Stadt Hannover: Streit um glattes Pflaster
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00:16 04.03.2017
Foto: Behrens Quelle: Christian Behrens
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Hannover

Auch im Bezirksrat Mitte sorgten die Pläne der Stadt für hitzige Diskussionen. FDP-Fraktionschef Steffen Dähne warf der Verwaltung vor, dass sie „die Menschen sehenden Auges auf die Rutschbahn schickt. Das ist eine Logik, die ich nicht nachvollziehen kann“, kritisierte er.

Die Stadt räumte ein, dass die geschliffenen Betonsteine, die verwendet werden sollen, zu Beginn tatsächlich rutschiger seien. Zumindest solange noch „ein feiner Betonfilm“ darauf sei. Je öfter die Platten benutzt würden, desto besser werde das allerdings.

Kopfschütteln darüber auch bei den Linken. „Wie viele Leute müssen denn über das Pflaster stürzen, bis die Verwaltung sagt: So, jetzt ist es gut?“, wollte deren Vertreter Axel Hogh wissen.

Nicht die einzige Kritik an den Plänen. Martin Prenzler, Geschäftsführer der City-Gemeinschaft, zeigte sich gar nicht einverstanden damit, dass ein Baum an der Ecke Osterstraße aufgestellt werden soll, im Eingangsbereich der Geschäfte TK Maxx und Gina Tricot. „Das funktioniert nicht“, warnte er. Die Eingänge der Geschäfte müssten auch nach dem Umbau gut erreichbar bleiben.

Überwiegend Lob gab es aber für das geplante Beleuchtungskonzept in der Großen Packhofstraße. Leuchten an Seilen, die an den Gebäuden entlang der Straße angebracht werden, sollen die bisher verwendeten Masten ersetzen. Abgeschlossen werden sollen die Bauarbeiten laut Verwaltung „deutlich vor Beginn des Weihnachtsgeschäftes“. Kosten: rund 550 000 Euro.

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