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Meine Stadt Hannover: Straßenreinigung wird 2018 teurer
Hannover Meine Stadt Hannover: Straßenreinigung wird 2018 teurer
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22:19 11.12.2017
Viel zu tun: Entsorger Aha hebt zum 1. Januar 2018 die Gebühren für Straßenreinigung und Winterdienst an. Quelle: Foto: Hagemann
hannover

Hannovers Gebührenzahler müssen für Straßenreinigung und Winterdienst ab Januar tiefer in die Tasche greifen: Entsorger Aha plant eine Anhebung um sieben Prozent. „Das ist ein spürbarer Schluck aus der Pulle“, so Hannovers Um­weltdezernentin Sabine Tegt­meyer-Dette am Montag bei der Vorstellung der Pläne im Umweltausschuss.

Zudem entfällt die Privilegierung von 105 Straßen (oder etwa 5200 Grundstücken). Anwohner vielbefahrener Straßen hatten bislang eine niedrigere Gebührenklasse – da der Schmutz weniger von ihnen, sondern mehr vom Durchgangsverkehr verursacht wird. Diese Sonderstellung ist nach aktueller Rechtsprechung nicht mehr möglich – es sei denn, der Rat der Stadt spricht sich ausdrücklich für die Beibehaltung aus.

Doch dann müsste die Stadt den „Rabatt“ ausgleichen – etwa 1,2 Millionen Euro jährlich. Mehrheitlich sprach sich der Umweltausschuss gegen die Stimmen der CDU und der AfD für die neue Gebührenordnung bis 2020 und die Abschaffung des Privilegierungsparagrafen aus. Das letzte Wort hat aber der Rat der Stadt.

Hauptgründe für die neue Gebührenkalkulation sind laut der Stadt eine Anpassung an die allgemeine Preis-und Lohnentwicklung, Investitionen in den Aha-Fuhrpark – und der Wunsch der Bürger nach einer sauberen Stadt.

„Um den Wünschen der Bürger entgegenzukommen, muss Aha die Leistungen ausweiten“, so Sabine Tegt­meyer-Dette. Michael Quast, Abteilungsleiter Stadtreinigung bei Aha, sagte, dass allein die Beseitigung der Wildkräuter viel Arbeit ma­che: „Hannover ist eine grüne Stadt mit vielen öffentlichen Grünflächen. Aussamungen auf Fahrbahnen, Rad- und Gehwegen beeinträchtigen die Verkehrssicherheit.“

CDU-Mann Maximilian Oppelt sagte, es sei falsch, die Bürger zur Kasse zu bitten. Vielmehr müsse Aha seine Effizienz steigern.

Von Andreas Voigt

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