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Meine Stadt Hannover: Steigt der Eintrittspreis fürs Kleine Fest?
Hannover Meine Stadt Hannover: Steigt der Eintrittspreis fürs Kleine Fest?
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00:17 03.08.2017
GUT BEHÜTET: Trotz Wetterwidrigkeiten sei das Kleine Fest im Großen Garten ein Erfolg gewesen, findet Harald Böhlmann (rechts).  Quelle: dpa
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Hannover

120 Künstler aus aller Welt auf 35 Bühnen und Plätzen, rund 50 000 gut gelaunte Besucher, ein Kultfestival mit viel Kleinkunst an 14 Abenden – so betrachtet ist das Kleine Fest im Großen Garten auch in diesem Jahr ein Erfolg gewesen. Aber: An zwei Tagen waren die Auftritte wegen des Dauerregens unmöglich, an einem Tag sperrte die Stadt den Garten. Voraussichtlich bleibt ein Minus in der Kasse.

Festivalleiter Harald Böhlmann wird erst im September sagen können, wie groß das Defizit ist. Denn bis zum 31. August haben Möchtegern-Besucher die Möglichkeit, sich für die drei Ausfalltage das Eintrittsgeld bis rückerstatten zu lassen.

Trotz aller Wetterwidrigkeiten (die es in der Fülle in 31 Jahren nicht geben hat) ist Böhlmann zufrieden mit dem Fest: „Gemessen an der Reaktion des Publikums, am Lachen und Staunen, ist es auch in diesem Jahr großartig gelaufen.“

Allerdings meint der Macher, es bleibe 2018 wahrscheinlich nicht bei den Preisen. Seit drei Jahren sei der Eintritt von 30 Euro für Erwachsene und 17 Euro ermäßigt unverändert, unabhängig von einem Minus durch die Ausfalltage müsse man über eine Anhebung nachdenken. Auch wegen gestiegener Gagen.

Die Stadt findet die drei Fest-Absagen aufgrund der extrem schlechten Wetterbedingungen in diesem Jahr „sehr bedauerlich“. Sprecher Andreas Möser: „Sie waren aber unvermeidbar, auch um Schäden im Großen Garten wegen der aufgeweichten Wege und Grünflächen zu vermeiden.“ Über eine Preisanhebung müsse der Rat entscheiden.

Wer das Kleine Fest im Großen Garten verpasst hat, hat die Chance, einen Teil des Kleinkunstprogramms an anderen Stelle zu sehen. Am Sonnabend in Bad Pyrmont oder auf der Marienburg (30. August bis 3. September).

Von Vera König

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