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Meine Stadt Hannover: Stadt zählt bei Regen weniger Radfahrer
Hannover Meine Stadt Hannover: Stadt zählt bei Regen weniger Radfahrer
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00:16 30.12.2017
Viel Verkehr: Seit Sommer 2016 zählt die Stadt, wie viele Radfahrer am Maschsee vorbeikommen. Quelle: Foto: Petrow
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Hannover

Viel Regen, wenig Sonnenschein: Dass das selbst im Sommer wenig Lust auf Radfahren macht, überrascht nicht. Nun allerdings steht fest, wie sehr sich das schlechte Wetter ausgewirkt hat. Im Juli 2017 hat die Stadt im Vergleich zum Juli 2016 immerhin 15 Prozent weniger Radfahrer erfasst.

Gezählt werden diese an neun Stellen im Stadtgebiet. Das Jahr 2017 ist das erste komplette, für das Zahlen vorliegen werden. Zwar lässt sich aus der Datenlage noch kein genereller Trend zur Entwicklung des Radverkehrs ablesen. Doch die Statistiken liefern erste Einblicke in die Gewohnheiten von Hannovers Radfahrern.

Die meisten von ihnen sind im Berufsverkehr unterwegs. Laut Stadt nutzt ein Großteil das Rad morgens zwischen 7 und 9 Uhr auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule. Die Rückreise erfolgt nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr.

Dort, wo Schulen in der Nähe liegen, ist ein weiterer Anstieg des Radverkehrsaufkommen in der Mittagszeit zu beobachten. An Werktagen spielen sich rund 80 Prozent der Fahrten ab, an Wochenenden sind es nur 20 Prozent.

Der Einstieg in die Fahrradsaison erfolgt bei vielen bereits im März. Ab Mai ist allerdings noch einmal ein deutlicher Anstieg des Radverkehrsaufkommens zu verzeichnen. Die meisten Radfahrer sind in den Sommermonaten unterwegs. Im Juli hatten sie jedoch mit dreimal so viel Niederschlag zu kämpfen wie im Juli 2016. Deshalb wohl der spürbare Einbruch um 15 Prozent.

Von den neun Zählstationen zeigen drei digital an, von wie vielen Radfahrern sie passiert werden: Am Maschsee, am Friedrichswall sowie in der Langen Laube.

Spitzenreiter war aber die nicht sichtbare Zählstation Walderseestraße, die bis Ende November 985 000 Radfahrer passierten. An der Ostseite der Hildesheimer Straße waren es 934.000, am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 924.000.

Von C. Bohnenkamp

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