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Hannover Meine Stadt Stadt sucht Emotionen zu Hannovers Steintorplatz
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19:04 06.08.2018
Steintor-Ideen: Auf der Suche danach war der Bus der Projektschmiede Endboss unterwegs. Quelle: Foto: Katrin Kutter
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Hannover

Die Stadt will reden. Mit den Bürgern – über den Steintorplatz. Sie lädt für Mittwoch, 15. August, ein zum Themenabend „Steintor bewegt – Zwiegespräche über den Platz“ (18 bis 20 Uhr), der vom Berliner Planungsbüro Urban Catalyst sowie der Lindener Projektschmiede Endboss begleitet wird.

Laut Stadt soll es noch nicht darum gehen, konkrete Konzepte für die Zukunft des Steintors zu entwickeln. Vielmehr sollen dessen „emotionale Anker“ identifiziert werden. Was verbinden die Hannoveraner mit dem Platz? Wo hat dieser Stärken? Wo liegen Schwächen? Welche Berührungsängste gibt es – und was muss sich ändern? Um solche Fragen soll es gehen.

Konkret soll es in der großen Aktionswoche werden

Geplant sind am 15. August Gespräche in kleinen Gruppen, die auch protokolliert werden sollen. Mögliche Themenfelder sind auch die Gestaltung der Platzränder und Grünflächen, außerdem die Identität des Steintors. Geplant ist ein weiterer Themenabend am 5. September, der bereits den Bogen zur großen Aktionswoche vom 12. bis 16. September schlagen soll.

In diesem Zeitraum sollen dann zusammen mit den Bürgern auch ganz konkrete Ideen zur Zukunft des Steintors entwickelt und auch schon getestet werden. Geplant ist ein ganztägiges Programm sowie eine offene Werkstatt, in der auch Modelle gebaut werden sollen, die Vorschläge direkt auf dem Platz sichtbar machen sollen.

Am Ende ein Wettbewerb für den neuen Steintorplatz

Verschiedene Workshops wird es geben, auch ganz gezielt mit Senioren und Kindern, um auch deren Blick auf die prominente Fläche in der Innenstadt zu erfahren.

Die Ergebnisse der Aktionswoche sollen im Herbst in zwei Fachwerkstätten sowie einem Bürgerforum verdichtet werden. Ergebnis des Prozesses soll laut Stadt eine „Steintorplatz-DNA“ sein, die als Grundlage für die weitere Planung sowie den Wettbewerb dienen wird, der im Anschluss vorgesehen ist – mit dem Ziel, den Bereich Steintor neu zu ordnen, erklärt die Stadt.

Von Christian Bohnenkamp

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