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Meine Stadt Hannover: Stadt koordiniert Flüchtlingshilfe
Hannover Meine Stadt Hannover: Stadt koordiniert Flüchtlingshilfe
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00:19 17.10.2015
Hans-Joachim Sbresny (links) wurde von OB Stefan Schostock ins Amt zurückgeholt.
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Hannover

Die Stadt richtet eine Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe ein und startet außerdem ein Internetportal, bei dem sich jeder für ehrenamtliche Arbeit registrieren kann.

„Wir wollen keine Konkurrenz zur großartigen Leistung von Nachbarschaftskreisen, Netzwerken, Initiativen, Institutionen und Verbänden“, betont OB Stefan Schostok, „wir bauen keine eigenen Angebote auf, sondern vermitteln Informationen und Ansprechpartner.“

Ab sofort wird dafür ein fünfköpfiges Team zur Verfügung stehen. geleitet wird das von einem Kenner. Hans-Joachim Sbresny (67), früher Leiter des Sozialamtes, gibt seinen vor zwei Jahren begonnenen Ruhestand auf. „Als mich Sozialdezernent Thomas Walter gefragt hat, habe ich nicht lange gezögert“, sagt er.

Sbresny liegt die soziale Arbeit am Herzen. Er engagiert sich auch als Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes, kann also schon durch die Doppelfunktion ein Stück Netzwerkarbeit leisten. Zu seinem neuen Stab gehören vier Rathaus-Mitarbeiter im Ruhestand. Ab sofort sind sie halbtags beschäftigt.

Auf das Angebot, bitte doch in den Job zurückzukehren, hätten sich zwei Dutzend Kollegen spontan gemeldet, berichtet Personaldezernent Harald Härke. 200 habe die Verwaltung angeschrieben. Er und Kollege Thomas Walter beobachten „eine großartige Unterstützungslandschaft“. Die angebotenen Spenden reichen von Babykleidung bis hin zum Verleihen eines Sattelschleppers. Der sei dann auch wirklich für eine Unterkunft gebraucht worden, sagt Härke.

Die Koordinierungsstelle ist unter Telefon 0511/ 16 83 00 88 montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags bis 16 Uhr zu erreichen. Wer Geldspenden abgeben will, ist hier ebenso gefragt wie jemand, der Dolmetscherdienste oder eine Unterkunft anbietet.

Um zu erfahren, wo eigentlich Bedarf besteht und wie man sich ehrenamtlich engagieren kann, hilft ein Besuch des Internetportals (siehe unten). Auch Informationsangebote der Region sind dort gebündelt.

Weil noch immer Ehrenamtliche gebraucht werden, die Patenschaften für Flüchtlinge übernehmen, ihnen Deutsch beibringen wollen oder sie bei Arzt- oder Behördenbesuchen begleiten, findet sich dort auch ein Online-Formular für ehrenamtliche Arbeit. „Keine Sorge“, versichert der OB, „alles gut abgestimmt mit dem Datenschutz.“

www.hannover.de/fluechtlinge

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