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 "Punjab Tandoori": Chef Azher Ishfaq.

 "Punjab Tandoori": Chef Azher Ishfaq.© Frank Wilde

Service

Hannover: So lecker schmeckt die Marienstraße

Viele Hannoveraner verbinden mit der Marienstraße wohl zunächst stockenden Verkehr. Dabei bietet die Verbindung zwischen Aegi und Braunschweiger Platz viel mehr. Zahlreiche hochklassige Restaurants und Cafés machen sie zu einer Schlemmermeile. NP-Volontär Timo Gilgen hat der Streifzug jedenfalls geschmeckt.

Hannover. Ristorante Hotel Da Lello: Der Name verpflichtet! Die italienische Meile auf der Marienstraße beginnt kurz hinter dem Aegi – „Da Lello“ bietet klassische südeuropäische Küche und eine große Weinauswahl. Gründer Gualtiero „Lello“ Ruggeri gab das Lokal zwar schon vor fast zehn Jahren ab, das Schild an der Tür erinnert aber immer noch an ihn. Und an den Ruf des „Lieblingsitalieners“, den er über 25 Jahre in der Stadt aufgebaut hat. Nachfolger Salvatore Corallo serviert für neun Euro schon mittags ein üppiges Drei-Gang-Menü. Das gemütliche Restaurant bietet Platz für 111 Gäste. Geöffnet ist täglich von zwölf bis 15 Uhr und von 17.30 bis 23 Uhr. Zum Restaurant gehört auch ein kleines Hotel mit zehn Zimmern. Telefon: 0511/32 07 05.

Café Glüxkind: Dieses Lokal ist schon eine Institution: Das „Café Glüxkind“ bietet seit 2008 viel Platz – und eine große Auswahl: 100 Plätze drinnen und draußen und Gerichte von Pasta bis zu Burgern, außerdem Tapas, Fingerfood, Suppen, Salate und Flammkuchen. Auch das Getränkeangebot ist üppig. Neben vielen Cocktails und Longdrinks können sich Gäste zwischen diversen Sorten Whisky entscheiden. Betrieben wird das Café von Serhun Baz (45). Die Inneneinrichtung sorgt für Glüxgefühle, die vielen Kissen machen den Laden gemütlich. Frühstücken kann man täglich ab neun Uhr, brunchen sonntags von zehn bis 15 Uhr für 10,90 Euro. Geöffnet ist täglich ab neun Uhr, sonntags ab zehn Uhr. Telefon: 0511/569 13 74.

Café Gleichklang: Betritt man das „Café Gleichklang“, empfängt einen Chefköchin Noi Langhans (48) stets mit einem breiten Lä­cheln. Die Thailänderin ist immer gut gelaunt – das steckt an. Ihr Café bietet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, Kuchen und Torten, warme Speisen und Suppen. Und alles ist dabei vegan und bio. „Das ist so in Hannover einzigartig“, sagt Noi Langhans stolz. In dem Laden, den es seit 2013 gibt, stehen rund 20 Sitzplätze zur Verfügung, da­vor weitere zehn. Geöffnet ist dienstags bis freitags von 11.30 bis 18 Uhr, sonnabends von zehn bis 18 Uhr und sonntags von zehn bis 17 Uhr. Telefon 0511/89 88 15 33.

Zio Totonno: Willkommen bei Onkel Totonno: Michele Gallina (43) und Malte Behrends (41) betreiben seit Dezember 2014 das „Zio Totonno“ – zuvor war in der Hausnummer 44 ebenfalls ein Italiener. „Tavola calda“ trägt das Lokal mit 40 Sitzplätzen drinnen und 16 weiteren vor der Tür als Untertitel – Italiener nennen so eine Cafeteria. Das Besondere: Es gibt auch eine Frischetheke mit leckeren italienischen Käse- und Wurstwaren. Sonnabends gibt es Frühstück von neun bis 13 Uhr. Geöffnet ist täglich von 7.30 bis 17.30 Uhr, sonnabends von 8.30 bis 14 Uhr. Am letzten Sonnabend im Monat ist geschlossen. Telefon: 0511/807 44 18.

Café Lucas: Langschläfer kommen im „Café Lucas“ von Michael Neubauer  voll auf ihre Kosten. Frühstück gibt es täglich bis 14 Uhr, und das zu fairen Preisen unter sieben Euro. Von halb zwölf bis 15 Uhr heißt es Lunch Time: Jede Woche gibt es dann ein anderes Gericht. Diese Woche beispielsweise ein Aprikosencurry für 6,20 Euro. Platz ist drinnen und draußen für rund 24 Gäste. Seit Ende 2009 schmeißt Neubauer den Laden be­reits. Geöffnet ist montags bis freitags von neun bis 19 Uhr, sonnabends von neun bis 18 Uhr und sonntags von zehn bis 18 Uhr. Telefonische Reservierung unter: 0162/6834855.

Pizza Unica: Der Neuzugang: Seit Juli 2016 gibt es „Pizza Unica“ an der Kreuzung Ma­rienstraße/Berliner Al­lee. Die Einrichtung des Ladens macht was her. Der rustikale Holzofen, das Markenzeichen der Pizzeria, steht unmittelbar hinter der Theke – so können die Besucher je­derzeit mitverfolgen, wie ihre Pizza aufgeht. 60 Sitzplätze stehen drinnen und draußen zur Verfügung. Besonders verlockend: Jeden Mittag von zwölf bis 14 Uhr gibt es alle Pizzen für 5,99 Euro – egal, ob einfache Margherita oder vollbelegte Frutti di Mare. Generell gilt: Die teuerste Pizza kostet 8,50 Euro. Essen kann man zwar vorbestellen, einen Lieferdienst gibt es aber nicht. Geöffnet ist täglich von elf bis 23 Uhr. Telefon: 0511/64698852.

Da Gabriella: Ein Marienstraßen-Geheimtipp für den schmalen Geldbeutel ist die rustikale Trattoria „Da Gabriella“. Hier geht es weniger edel, dafür aber sehr familiär zu – Pizza und Pasta sind deutlich preiswerter als bei der Konkurrenz und schme­cken lecker. Tipp: Auf Tagesempfehlungen ach­ten! Der Service ist un­kompliziert und freundlich. „Da Gabriella“ ist eine Mi­schung aus Bistro und La­denlokal, die zehn Tische ha­ben rot-weiße Tischdecken, die Wände sind in warmem Orange gehalten, daran hängen Regale mit Wein und Lebensmitteln. Geöffnet ist täglich (au­ßer sonntags) von zehn bis 22 Uhr. Tel.: 0511/899 77 00.

Punjab Tandoori: Im „Punjab Tandoori“ hat man die Möglichkeit, die vielfältige indisch-pakistanische Küche kennenzulernen. 36 Plätze stehen in dem Lokal zur Verfügung. An den Wänden hängen Holzschnitzereien und ein von hinten beleuchtetes Bild eines indischen Pa­las­tes. Die Kellner tragen landestypische Gewänder, Chef Aszher Ishfaq ist stets freundlich. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von zwölf bis 14.30 Uhr sowie von 17.30 bis 22 Uhr, freitags und sonnabends so­gar bis 23 Uhr. Tel.: 0511/67 51 80 24.

Jante: Mit gerade mal 27 Jahren hat es Tony Hohlfeld schon weit gebracht. In dem stilvoll eingerichteten Restaurant am Braunschweiger Platz, das er mit seiner Partnerin Mona Schrader betreibt, serviert er Gourmet-Küche – vom „Guide Michelin“ gab es dafür einen Stern! Das Ge­bäude wirkt von außen eher nicht wie ein Edel-Restaurant, früher war es mal ein Toilettenhäuschen. Hohlfeld kocht saisonal und innovativ, das kann man auch in einem Kochkurs bei ihm lernen.  Sieben Gänge kosten 99 Euro, die Weinbegleitung 71 Euro. Geöffnet ist montags bis sonnabends von 18 bis 22 Uhr. Tel.: 0511/54/55 56 06.

Eliniko: Zwischen all die Italiener auf der Marienstraße hat sich auch ein selbsternannter „innovativer Grieche“ ge­schlichen, der authentische Landesküche jenseits von Gyros & Co. bietet. Im „Eliniko“ von Betreiber Suphi Ediz (38) trifft Tradition auf Mo­derne: Die Gerichte sind leicht, das Lokal setzt auf viel Fisch – und für Vegetarier wird spontan und frisch ge­kocht, da die Karte dann doch klassisch griechisch, nämlich fleischlastig, ist.  Preislich rangiert das „Eliniko“ eher im höheren Bereich: Salate beginnen bei 11,90 Euro, die Lammspezialitäten bei 17,90 Euro. Geöffnet ist täglich von zwölf bis 14.30 Uhr und von 17.30 bis 23 Uhr. Telefon: 0511/817600.

Tesoro: Der östlichste Italiener auf der Marienstraße ist das „Tesoro“ (zu Deutsch: Schatz). Drei italienische Köche – aus Sizilien, Rom und Bologna – sorgen für die original italienische No­te. Chef Caglar Alan (37) war zuvor sechs Jahre in Grasdorf (Laatzen) Inhaber des „Ristorante Lentini“. Das „Tesoro“ wirkt bereits von außen sehr schick und modern. Die Inneneinrichtung ist in Weiß, Schwarz und Grau gehalten – sehr edel. Online kann man so­gar einen 360-Grad-Rundgang machen. Vorspeisen gibt es ab 3,50 Euro, Hauptgerichte ab sieben Euro. Sogar ein Zehn-Gänge-Menü ist möglich. Die Mittagskarte beginnt bei 6,90 Euro. Geöffnet ist von 11.30 bis 15 Uhr und von 17.30 bis 23 Uhr. Telefon: 0511/85 64 07 59.

Kindai Sushi: Feinstes Sushi am laufenden Band gibt es im „Kindai“ vom Jimmy Gou (40). Der Chinese liebt es, Einflüsse der westlichen Küche mit einzubinden. Besonders lohnt sich ein Besuch unter der Woche zwischen zwölf und 15 Uhr: Denn dann gibt es alle Teller auf dem Laufband am Tresen zum halben Preis. Sonst gibt die Tellerfarbe den Preis an (bis zu 4,50 Euro). Es gibt aber auch Tische, an denen ganz normal à la carte bestellt werden kann. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von zwölf bis 15 und von 18 bis 23.30 Uhr, am Wochenende durchgängig. Tel.: 0511/80 60 40 22.

Von Timo Gilgen


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Hannover in Zahlen

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 550.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
  • Kfz-Kennzeichen: H
  • Lage: 52° 22´ N / 9° 43´ O
  • Wirtschaft: Firmendatenbanken
  • int. Flughafenkürzel: HAJ
  • Stadtverwaltung: Trammplatz 2
     30159 Hannover
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  • Oberbürgermeister: Stefan Schostok