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Meine Stadt Hannover: Schweres Jahr für City-Händler
Hannover Meine Stadt Hannover: Schweres Jahr für City-Händler
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00:16 04.03.2017
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Hannover

Beim Rückblick auf 2016 zog Martin Prenzler, Chef der City-Gemeinschaft, bei der Jahresversammlung Dienstagabend ein verhaltenes Resümee. „Mit der verfahrenen Situation bei den Sonntagsöffnungen sind wir extrem unzufrieden“, betonte er.

Was Rückblick und Ausblick verband: In diesem Jahr stehen erst zwei von vier möglichen Terminen fest. Am 2. April geht es um die „Lust auf Fahrrad“, mit vielen Aktionen und großem Gewinnspiel. Und der 5. November steht traditionell im Zeichen der Familie und der Hannover-hilft-Aktion. Angedacht sind noch der 18. Juni und der 24. September. „Das sind aber keine Wunschtermine“, so Prenzler.

Finanziell gab es ein kleines Minus, weshalb Prenzler nach alternativen Einkünften sucht. Eine Idee: die Gründung eines gemeinnützigen Vereins, der Aktivitäten wie den St.-Martins-Umzug organisiert und dafür von der Steuer absetzbare Spenden sammeln könnte. „Ein Großteil unserer Aktivitäten dient ja der Öffentlichkeit“, so Prenzler.

Große Sorgen bereiten den City-Händlern nach wie vor Straßenmusiker, Bettler und Trinker (siehe rechts). Hier habe jedoch OB Stefan Schostok in seinem Grußwort Hoffnung gemacht. „Er kündigte eine Generalinventur des öffentlichen Raums an, an der mit Hochdruck gearbeitet werde“, sagte Prenzler. Die Händler setzen auf mehr Kontrollen und die Ahndung von Verstößen.

Mit 604 von 1200 registrierten Gewerbetreibenden hat die City-Gemeinschaft einen hohen Organisationsgrad erreicht. Der 14-köpfige Vorstand, geführt von Dennis Bohnecke (GOP), wurde für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

Die großen Probleme in diesem Jahr seien Baustellen und der Luftreinhalteplan mit eventuellen Fahrverboten. Ein Drittel der Kunden käme von außerhalb. „Die müssen uns auch in Zukunft erreichen können.“ Um die City familienfreundlicher zu machen, schlug Prenzler Spielzeugpatenschaften vor. Etwa für die Anschaffung von Bobbycars, mit denen Kinder übers Kröpcke düsen könnten. Den Bau von Spielplätzen würde er auch begrüßen - vielleicht sogar als eine Option für das Steintor.

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