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HIER SCHMECKTS: Im September des vergangenen Jahres wurde die neue Mensa der Schillerschule in Kleefeld eingeweiht.

HIER SCHMECKTS: Im September des vergangenen Jahres wurde die neue Mensa der Schillerschule in Kleefeld eingeweiht.© Steiner

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Verpflegung

Hannover: Schule soll besser schmecken

Immer mehr Schulen setzen auf Ganztagsbetrieb. Umso wichtiger wird die Schulverpflegung. Doch da kocht jede Schule notgedrungen ihr eigenes Süppchen.

Hannover. Die unterschiedlichen Systeme bilden einem Flickenteppich - mit gravierenden Unterschieden in Qualität und Preis. Die Politik will eine stärkere Vereinheitlichung. In einer Anhörung im Schulausschuss wurden gestern verschiedene Modelle vorgestellt.

An der IGS Linden speist man dabei auf der (Koch-)Insel der Glückseligen: Zur Schuleinrichtung gehört eine komplette Küche. Das Essen wird direkt vor Ort gekocht, frischer gehts nicht. Betreiber ist ein Sozialbetrieb. Der Preis liegt bei 2,80 Euro, bedürftige Schüler erhalten Essensmarken für einen Euro, den Restbetrag holt sich die Schule vom Jobcenter aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Dennoch mahnt Schulleiter Christoph Walter, dass Schulverpflegung eigentlich Sache staatlicher Institutionen sei, und nicht an den einzelnen Schulen hängen bleiben dürfe.

Die meisten Schulen nutzen Caterer, einige ergänzen diese Dienstleistung mit eigenen Mitteln. An der Schillerschule etwa hat der Förderverein einen Betrieb gegründet, der sich um Bestellung und Abrechnung mit einem internetbasierten Pre-Paid-System kümmert, zusätzliche Angebote wie Snacks oder Salatbuffets vorhält und eine Cafeteria betreibt. Im Schulverbund Herrenhausen-Stöcken hat sich ein Gemeinschaftssystem durchgesetzt. Ein Caterer versorgt alle Schulen des Bezirks zu gleichen Konditionen. Doch der Essenspreis von 3,65 Euro wird von vielen als zu hoch empfunden.

Auf ein Verbundsystem setzt auch Göttingen. Dort läuft alles aus einer Hand. Die Stadt betreibt drei Produktionsküchen, von denen 20 Schulmensen beliefert werden. Beim Preis von 2,70 Euro schießt die Stadt pro Essen 1,60 Euro zu. „Mit einem Caterer wäre das teurer“, so Koordinatorin Anja Köchermann. Allerdings sei bei dieser Rechnung kaum die Investition in den Küchenbau einbezogen worden, meinte CDU-Ratsfrau Kerstin Seitz am Rande.


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