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Meine Stadt Mit Helm und Kelle: Schüler auf dem Bau
Hannover Meine Stadt Mit Helm und Kelle: Schüler auf dem Bau
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16:33 14.03.2019
Die Schüler durften auch mal selber ran. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Knallgelbe Warnweste, Helm, weiße Arbeitshandschuhe. Wie kleine Bauarbeiter sahen die 49 Kinder der Grundschule Bissendorf und der Grundschule Kestnerstraße am Donnerstag in Misburg aus, es ging ja auch auf eine Baustelle der Wohnungsbaugesellschaft KSG. NP-Marketingleiter Christoph Dannowski durfte verkünden: „Das sind alles Geschenke der KSG.“ Der Jubel war in ganz Misburg zu hören.

Bevor es zur Besichtigung ging, wollte Greta (10) wissen, was am Forstkamp eigentlich gebaut wird? „Hier entsteht eine Kindertagesstätte. Nebenan wird ein Mehrfamilienhaus mit 31 Wohnungen gebaut“, erklärte Karl Heinz Range, Geschäftsführer der KSG. Der studierter Architekt ist, wie Emma (10) herausfand. „Ich wollte schon immer Häuser bauen“, erzählte Range. Sophia (10) wollte von Bereichsleiter Siegfried Volker wissen, wie hoch das höchste von der KSG gebaute Gebäude ist. „Das ist ein Haus mit 90 Wohnungen und über sieben Etagen in Seelze“, so Volker, „das ist fast 25 Meter hoch.“

49 Grundschüler konnten beim Projekt der NP „aufn Bau“.

Charlotta (9) interessierte sich für die Umwelt: „Wie viele Bäume wurden für den Bau in Misburg gefällt?“ Knapp 40 Bäume, wusste Volker: „Und wir haben für jeden Baum, den wir hier wegnehmen mussten, an anderer Stelle einen neuen gepflanzt.“

Zum Mehrfamilienhaus gehört eine Tiefgarage. Die durften sich die Schüler auch anschauen, unter Tage interessierte sich Range für die Berufswünsche seiner kleinen Gäste. Lehrerin, Landwirtin. „Wer möchte mal Chef werden?“, fragte der KSG-Chef. Vier Finger hoben sich, „und ich werde Millionär“, sagte ein Schüler – da mussten sie alle lachen.

Als Höhepunkt des Vormittages durften die Kinder mit Unterstützung von Maurer Gunar Wolfram und zweier Kollegen sogar selbst aktiv werden. „Oh, das riecht hier aber nach Mörtel“, sagte eine Schülerin, als sie ihre Maurerkelle in den riesigen Eimer taucht. Schnell entstanden aus roten Steinen drei kleine Mauern. „Handwerker sein ist cool“, befand ein Schüler, „werde ich eben Handwerker.“ Die KSG-Gastgeber würde es sicher freuen. 8000 Wohnungen hat die KSG schon gebaut, und es sollen noch mehr werden. Da werden Handwerker dringend gebraucht.

Von Cecilia Spohn

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