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Meine Stadt Hannover: Schädel passt nicht zu bekannten Vermissten
Hannover Meine Stadt Hannover: Schädel passt nicht zu bekannten Vermissten
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19:04 19.01.2017
Fundstelle des Schädels in der Eilenriede. Quelle: Elsner
Hannover

Erste rechtsmedizinische Untersuchungen hätten bislang keinen Hinweis zur Identität gebracht, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Aufgrund einer Zahnprothese am Schädel können die Ermittler aber einen Zusammenhang mit aufsehenerregenden Vermisstenfällen in der Stadt ausschließen.

Abschließende Aussagen zum Geschlecht, zum Zeitpunkt des Todes sowie zur Todesursache konnten die Beamten weiter nicht treffen. Hinweise auf eine Gewalteinwirkung auf den Schädel fanden die Experten nicht. Er muss zu einem mindestens 50 Jahre alten Menschen gehört haben.

Beim Spaziergang mit seinem Hund war ein Mann in der Eilenriede auf den Schädel gestoßen. Nach Polizeiangaben gehört er nicht zu der am 10. August 2000 in dem Wald verschwundenen 29-jährigen Studentin Inka Köntges. Außerdem stammt er nicht von Karen Gaucke, die am 15. Juni 2006 gemeinsam mit ihrer sieben Monate alte Tochter Clara als vermisst gemeldet wurde. Auch kann der Schädel nicht dem Mord an einer 24 Jahre alten Gelegenheits-Prostituierten im Januar 2010 zugeordnet werden, deren zerstückelte Leiche am Ufer der Ihme gefunden wurde. dpa

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