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Meine Stadt Hannover: Sanierung in der Clemensburse
Hannover Meine Stadt Hannover: Sanierung in der Clemensburse
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00:17 04.11.2015
FÜHLT SICH WOHL: Sebastian Hirth hat eines der 34 frisch renovierten Zimmer in der katholischen Clemensburse bekommen.Foto: pkh
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Hannover

„Wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, sagt Gerhard Mönch-Tegeder vom Trägerverein Clemensburse.

Fünf Monate dauerte die Bauzeit. Notwendig war die Sanierung, weil in diesem Teil des Studentenwohnheims seit 1968 nicht mehr grundsaniert worden war. Sämtliche Leitungen, Rohre, Böden, Wände und Türen mussten erneuert werden. Gemeinschaftsküchen gibt es zwar auch weiterhin, aber auch diese wurden komplett erneuert.

Rebecca Jetter (21) ist eine der Studentinnen, die vom Umbau profitieren. Sie hatte seit März bei 24 Wohngemeinschaften in Hannover vorgesprochen. „Die wollten für ein Zehn-Quadratmeter-Loch ohne Fenster zum Teil 350 Euro haben - eindeutig zu teuer. Und bei den schönen Wohnungen hat es einfach nicht geklappt, weil die Konkurrenz zu groß war“, berichtet sie.

In der Burse wohnt sie nun für 260 Euro warm, inklusive Internet. Ein Angebot, das auch Sebastian Hirth attraktiv fand. „Hier lernt man im Vorbeigehen unkompliziert neue Menschen kennen, was ja gerade, wenn man aus einem anderen Land oder einer anderen Stadt kommt, wichtig ist“, sagt er.

Wie schwer es viele Studenten auf dem Wohnungsmarkt haben, weiß Petra Büscher, Leiterin der Clemensburse. „Gerade Studienanfänger müssen zum Teil von weit weg pendeln, weil sie keine Kontakte in der Stadt haben“, sagt sie.

Derzeit ist die Burse, die auch Nichtkatholiken offensteht, ausgebucht. Der Trägerverein hofft, dass das so bleibt, denn der hohe Kredit, den er für die Sanierung aufgenommen hat, wird über die Mieteinnahmen finanziert.boh

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