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WIRD ABGERISSEN: Das siebenstöckige Gebäude am Altenbekener Damm, das derzeit noch von der Agentur für Arbeitgenutzt wird. Dort sollen bis zu 60 Wohnungen entstehen.

WIRD ABGERISSEN: Das siebenstöckige Gebäude am Altenbekener Damm, das derzeit noch von der Agentur für Arbeit genutzt wird. Dort sollen bis zu 60 Wohnungen entstehen.© Behrens

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Immobilien

Hannover: SPD und Grüne gegen Luxuswohnungen

50 bis 60 Wohnungen nur wenige Schritte vom Maschsee entfernt. Es ist ein exklusives Wohnprojekt, das das Unternehmen Gundlach derzeit am Altenbekener Damm 82 plant. Dort, wo derzeit noch die Agentur für Arbeit in einem siebenstöckigen Gebäude Räume hat. Jetzt grätscht allerdings die Politik dazwischen.

Hannover. Mit Blick auf die ohnehin schon angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt in der Südstadt fordern SPD und Grüne: „Kein Luxuswohnungsbau am Altenbekener Damm.“

„Die Schaffung neuen Wohnraums in der Südstadt begrüßen wir ausdrücklich“, betont Melanie Reimer, Vorsitzende der SPD-Bezirksratsfraktion. Ob in der Südstadt aber wirklich Bedarf für weitere Eigentumswohnungen bestehe, sei fraglich.

Gerade dort sei es aufgrund der starken Nachfrage erforderlich, mehr bezahlbare Mietwohnungen zu schaffen. „Wir möchten der Tendenz entgegenwirken, dass insbesondere in Bestlagen nur noch Wohnen für Besserverdienende möglich ist“, sagt Reimer.

Bei ihrem Vorstoß können SPD und Grünen im Bezirksrat auf die Rückendeckung der Ratsfraktionen zählen. „Es darf nicht sein, dass am Altenbekener Damm nur hochpreisig gebaut wird“, sagt Thomas Hermann, baupolitischer Sprecher der SPD im Rat.

Konkret will Rot-Grün im Bebauungsplan vorschreiben, mindestens zehn Prozent der Wohnungen für maximal 5,40 Euro pro Quadratmeter zu vermieten. Dafür soll Gundlach dann auch die Möglichkeit haben, das neue Wohnbauförderprogramm der Stadt in Anspruch zu nehmen.

Gundlach-Chef Lorenz Hansen hält die Forderung für nachvollziehbar: „Aber ganz so einfach ist das natürlich nicht.“ Für Mitte April sei allerdings ein Gespräch mit der Politik vereinbart. Auch was eine mögliche Wohnbauförderung betrifft, ist er zunächst noch skeptisch. „Da müssen wir uns erst einmal genau informieren, wie das funktionieren soll“, sagt Hansen.

Der Baustart ist für 2014 geplant, die Fertigstellung für 2015.

Altenbekener Damm 82

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