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Meine Stadt Ryanair-Maschine landet unfreiwillig in Hannover
Hannover Meine Stadt Ryanair-Maschine landet unfreiwillig in Hannover
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21:49 09.10.2018
Unfreiwillig in Hannover: Die Ryanair-Maschine. Quelle: privat
Hannover

Das war nicht geplant: Statt in Bremen musste ein Flieger der Airline Ryanair in Hannover landen. Der Flieger wurde von Vogelschlag getroffen. Verletzt wurde von den knapp 200 Passagieren aber keiner. Sie mussten ihre Heimreise jedoch per Bus fortsetzen.

Der Flieger war am Montagabend in Palma de Mallorca gestartet, „musste aber aufgrund des Nachtflugverbots in Bremen nach Hannover umgeleitet werden“, erklärt Robin Kiely, Head of Communications von Ryanair. Verspätet war der Flug zu diesem Zeitpunkt bereits wegen „Engpässen bei den deutschen Fluglotsen“, so der Airline-Sprecher. Bei der Landung wurde der Flieger zudem von Vogelschlag getroffen.  

Das Flugzeug landete laut Ryanair dennoch normal. Die Passagiere gingen in Hannover von Bord und wurden mit Bus nach Bremen gebracht. „Derzeit reparieren Ryanair-Techniker die Maschine, die in Kürze wieder in den Betrieb aufgenommen wird“, so Kiely.

Selten ist Vogelschlag zu dieser Jahreszeit nicht, sagte eine Sprecherin der Flugsicherung Bremen der NP. Es habe sich aber nicht zwingend um einen Vogelschlag handeln müssen. „Wenn der Pilot einen Vogelschlag vermutet, kündigt er das dem Lotsen vor der Landung an. Das definiert nicht näher, ob es tatsächlich so war – und dafür gibt es auch keine Zeit, die Sicherheit geht vor.“ Erst nach der Landung werde gecheckt, ob es ein Vogelschlag war.

Wenn es auf der Strecke in größerer Höhe passiere, entscheide der Pilot, ob er landet, zwischenlandet oder weiterfliegt, so die Sprecherin. Grundsätzlich bekommen die Piloten in ihrer Flugvorbereitung detaillierte Informationen, mit welchen Problem in der Saison, in der Region gerechnet werden müsse, „dazu gehören dann auch bestimmte Vogelzüge, die in bestimmten Gegenden häufig vorkommen“. Allerdings gebe es auch Gegenden, wo man immer mit Vogelzügen rechnen müsse.

Von Simon Polreich und Petra Rückerl

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