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Meine Stadt Hannover: Regiobus erneuert Antrag für E-Busse
Hannover Meine Stadt Hannover: Regiobus erneuert Antrag für E-Busse
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17:28 19.03.2019
AM August-Holweg-Platz: Ein E-Bus der Linie 100 beim Aufladen. Quelle: Foto: Kutter
HANNOVER

Die Regiobus nimmt einen zweiten Anlauf bei der Einführung von E-Bussen – und könnte die Zahl der E-Busse sogar auf 15 erhöhen.

Nachdem ein Antrag des Unternehmens beim Bundesministerium für Umwelt (BMU) Ende 2018 wegen Überzeichnung abgelehnt wurde, bereitet die Regiobus jetzt eine neue Projektskizze vor – für die zweite Runde, die das Bundesumweltministerium ausgelobt hat. Hierbei geht es sogar um 15 Elektrobusse, in der ersten Runde waren es noch zehn Busse gewesen, die das BMU immerhin mit bis zu 80 Prozent der Mehrkosten für einen E-Bus bezuschusst.

„Die Projektskizzen können bis Ende April eingereicht werden“, berichtete Ulf-Birger Franz, der Verkehrsdezernent der Region, im zuständigen Verkehrsausschuss am Dienstag. Um die Chancen auf den Zuschlag zu erhöhen, wolle man die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Üstra und Regiobus im Bereich der E-Mobilität und die damit erwarteten Synergie-Effekte hervorheben.

Auf den Weg gebracht hat der Ausschuss ferner die Ausschreibung von zehn E-Ladestationen für Pkw-Nutzfahrzeuge, die bei der Regiobus und in der Straßenmeisterei Ronnenberg im Einsatz sind. Gesucht wird der günstige Bieter, der die Stationen, Netzzugänge und Software baut und installiert. 250 000 Euro Fördermittel stehen dafür zur Verfügung, was einer 100-Prozent-Förderung für dieses Projekt entspricht. Das Geld stammt aus dem Sofortprogramm „saubere Luft“ des Bundes. Geplant ist, dass später auch die Mitarbeiter das elektrische Laden erlaubt werden soll.

Ebenfalls gefördert werden sollen 16 herkömmliche Solo- und sechs Gelenkbusse, einen hierfür an die Landesnahverkehrsgesellschaft LNVG hat der Verkehrsausschuss am Dienstag auf den Weg gebracht. Es geht um gut zwei Millionen Euro Fördermittel, insgesamt beträgt die Investition gut 6,1 Millionen Euro. Die Differenz wird mit Krediten finanziert.

Mit diesem Antrag war die Regiobus bei der LNVG wegen fehlender Unterlagen bereits gescheitert, darf aber nachträglich noch in das Förderprogramm aufgenommen werden, wenn die Unterlagen nachgereicht werden.

Von Andreas Voigt

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