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Meine Stadt Hannover: Noch hakt es beim Sonnenfang
Hannover Meine Stadt Hannover: Noch hakt es beim Sonnenfang
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17:57 13.03.2017
Hannover

Ziel der Aktion war und ist, 40 Prozent klimagefährdende Treibhausgase im Vergleich zu 1990 zu vermeiden. Die Nachfrage war groß, als es noch 100 Prozent Einspeisevergütung für die aus der Sonne gewonnene Energie gab.

Die Stadtverwaltung selbst hat einen Teil der ihr gehörenden Dächer verpachtet. Im Zeitraum von 2008 bis 2013 stieg die Zahl der Fotovoltaik-Anlagen von 26 auf 46, die erzeugte Strommenge von 480 auf 1450 Kilowatt. 11 500 Quadratmeter Dachfläche seien dadurch geeignet für den Sonnenfang, hat soeben der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsausschuss erfahren. Nach Kürzung der Förderung schwenkte die Verwaltung um auf ein neues Modell - Selbstbetrieb von Fotovoltaikanlagen. Dafür hat sie vier Dächer vergeben. Im April soll es ein ganz neues Konzept geben, erfuhren die Politiker. Details bleiben noch ein Geheimnis.

Zum kläglichen Ergebnis bei städtischen Dächern kommen immerhin rund 220 000 Quadratmeter bei privaten Immobilienbesitzern. Innerhalb von zwei Jahren habe es dazu 250 Beratungen gegeben, so die Klimaschutz-Experten. Das Interesse an Fotovoltaik-Versorgung sei von 2011 bis 2015 um 50 Prozent gestiegen. Jetzt will die Stadt verstärkt Hausverwaltungen für Sonnenfang mobilisieren.

Das Ziel, eine Million Quadratmeter bis 2020 zu schaffen, sei sehr ambitioniert - aber mit großer Kraftanstrengung vielleicht doch zu schaffen, war die Meinung im Ausschuss. Förderlich könnte sein, dass auch die Region in diesem Jahr eine Solarkampagne startet.

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