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Mehr Platz für Autos: Im Bereich der neuen Conti-Zentrale am Pferdeturm will die Stadt eine zusätzliche Spur einrichten, um Rückstaus zu vermeiden. Derzeit haben die beiden Fahrbahnen der Hans-Böckler-Allee drei bis fünf Spuren (oben). Aus Sicht der Grünen genug, um das Verkehrsaufkommen zu bewältigen.

Mehr Platz für Autos: Im Bereich der neuen Conti-Zentrale am Pferdeturm will die Stadt eine zusätzliche Spur einrichten, um Rückstaus zu vermeiden. Derzeit haben die beiden Fahrbahnen der Hans-Böckler-Allee drei bis fünf Spuren. Aus Sicht der Grünen genug, um das Verkehrsaufkommen zu bewältigen.
 © Behrens

Verkehr

Hannover: Noch eine Spur für die Conti?

Bis zu 1600 Menschen sollen in der neuen Zentrale der Continental AG am Pferdeturm arbeiten. Die Stadt rechnet deshalb mit mehr Verkehr – und Oberbürgermeister Stefan Schostok hat bereits die Einrichtung einer zusätzlichen Fahrspur in Aussicht gestellt. Bei den Grünen im Rat stößt das jedoch auf Skepsis.

Hannover.  „Ich glaube nicht, dass sich das Verkehrsaufkommen auf der Hans-Böckler-Allee merklich erhöhen wird“, sagt Elisabeth Clausen-Muradian, Verkehrsexpertin der Grünen. Sie befürwortet zwar eine Umgestaltung des Straßenraums, damit dieser zur neuen Conti-Zentrale passe, „unter einer Optimierung verstehe ich allerdings nicht die Verbreiterung der Straße“, stellt sie klar. Aus ihrer Sicht ist die Hans-Böckler-Allee mit derzeit drei bis fünf Spüren ausreichend dimensioniert, um den Verkehr der Conti-Mitarbeiter aufzunehmen.

Anders sieht das Ampel-Partner FDP. „Wir sollten nicht davon ausgehen, dass alle Mitarbeiter der Conti per Rad oder Nahverkehr zur Arbeit kommen. Damit es nicht zu Staus kommt, müssen wir etwas tun“, fordert FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Er hält deshalb die Einrichtung einer Abbiegespur in die Clausewitzstraße für sinnvoll, damit die Conti-Mitarbeiter das Parkhaus der Zentrale ansteuern können, ohne den Durchgangsverkehr zu behindern.

Auch CDU-Bauexperte Felix Blaschzyk befürwortet das. Die Verkehrssituation am Pferdeturm sei schon „jetzt eine Katastrophe“ und dürfe sich nicht verschlechtern. Auch SPD-Mann Philipp Kreisz will sich einer zusätzlichen Spur „nicht verschließen, wenn so Rückstaus vermieden werden können“.

Unterdessen betont die Stadt, dass es – anders als aus Kreisen der Wettbewerbsjury zu hören war – in Sachen Fassade keinen Konflikt mit der Conti gebe. Zwar sei im Bebaungsplan für die Flächen roter oder brauner Klinker vorgesehen, eine Ausnahme sei aber möglich, und diese habe man der Conti schon vor Beginn des Architektenwettbewerbs in Aussicht gestellt.

Von C. Bohnenkamp


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