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WILLKOMMEN: Bei der Begrüßung mussten sich die neuen Gymnasiasten ein bisschen gedulden, ehe sie in ihre Klassen eingeteilt wurden.

WILLKOMMEN: Bei der Begrüßung mussten sich die neuen Gymnasiasten ein bisschen gedulden, ehe sie in ihre Klassen eingeteilt wurden.© Kutter

Bildung

Hannover: Neues Gymnasium in Limmer legt los

Beim ersten Jahrgang von Fünftklässlern eines neuen Gymnasiums ist eines schon mal klar: „Ihr werdet immer die Großen sein“, sagte Stadträtin Rita Maria Rzyski den 125 neuen Schülerinnen und Schülern zur Begrüßung an ihrer ebenso neuen Schule in Limmer.

Hannover. Das war für die Kinder eine Geduldsprobe: In Begleitung ihrer Eltern warteten sie auf die Einteilung der fünf neuen Klassen.

Nach mehr als 30 Jahren gibt es jetzt also an der Wunstorfer Straße das 17. Gymnasium der Landeshauptstadt. Nachdem festgestanden hatte, dass aus dem ehemaligen Uni-Gebäude ein neues Gymnasium werden sollte, investierte die Planungsgruppe um die neue Schulleiterin Wencke Hedderich viele Stunden, damit zum geplanten Startschuss alles fertig werden würde. Dass es tatsächlich geklappt hat, freute Irene Kretschmer von der Landesschulbehörde besonders. „Ich war wirklich froh und erleichtert, dass wir rechtzeitig fertig wurden. Aber wir sind ja hier auch in Hannover und nicht in Hamburg oder Berlin“, sagte sie, Für diesen flotten Spruch erntete sie zwar viel Applaus, allerdings in der Aula der benachbarten Albert-Schweitzer-Grundschule. Denn die Eröffnungsfeier musste dort stattfinden, weil die Bauarbeiten in den neuen Räumlichkeiten eben doch noch nicht vollends abgeschlossen sind. Aber immerhin: „Um einen reibungslosen Ablauf für die fünften Klassen zu gewährleisten, wurde alles getan“, sagte Schulleiterin Hedderich.

Das Gymnasium geht als offene Ganztagsschule mit einem freiwilligen Nachmittagsangebot an den Start. Das Interesse war groß, besonders die Nachfrage nach Spanisch als zweiter Fremdsprache überraschte die Verantwortlichen. Am Ende musste das Los entscheiden. Neu sind die sogenannte Wochenplanarbeit und das Modell der zwei Klassenlehrer, welches bei den Kindern besonders gut ankam. Hedderich hofft, damit viele neue Schüler anzulocken. Dass dies gelingt, bezweifelt Rita Maria Rzyski nicht: „Wir haben kontinuierlich mehr Schüler in der Stadt Hannover. Da war dieses neue Gymnasium nur logisch.“

Timo Gilgen


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