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Meine Stadt Hannover: Neuer Röntgen-Roboter für MHH
Hannover Meine Stadt Hannover: Neuer Röntgen-Roboter für MHH
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00:16 17.11.2016
Neuer Röntgen-Roboter an der MHH Quelle: Michael Wallmueller
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Hannover

Dank der bessern Bildauflösung etwa ist gesundes besser von krankem Gewebe zu unterscheiden, weiß der Arzt genau, wo er gerade mit seinem Katheder ist, welche Arterie den Tumor versorgt und wo man zielgenau die lokale Chemotherapie „ausschütten“ sollte, erklärt. Bernhard Meyer, Bereichsleiter der „Interventionellen Radiologie“. Der Mediziner ist begeistert von den ersten Bildern und den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und dass er und seine Kollegen jetzt „Aufnahmen während der Therapie, nicht nur zur Diagnose wie bei CT oder MRT“ geliefert bekommen.

Video: Wallmüller

Außen steht Siemens drauf, das Konzept stammt von der Medizintechnik-Tochter des Konzerns. Unter der Haube werkelt ein Roboter der Firma KUKA in Augsburg, bei der Bildbearbeitung hilft Software vom Kamerahersteller Canon - durch deren Zusammenspiel können die Ärzte die Innereien in dreidimensionaler Darstellung an ihren Monitoren begutachten, als Standbild oder live, wenn es gefordert ist.

„Das ist für uns ein riesengroßer Unterschied in der täglichen Arbeit“, sagt Frank Wacker, Chef des „Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie“. Die MHH darf das Eine-Million-Euro-Gerät ein halbes Jahr kostenlos testen, vielleicht auch länger - denn der Hersteller braucht die Praxis, um das Gerät zu optimieren. Laut Siemens wird hier mit weiter verringerter Strahlendosis gearbeitet. Die Ärzte schätzen auch das Tempo von bis zu 600 Bildern während die Röntgeneinheit einmal um den Körper des Patienten fährt. Das kann die Maschine in sechs Sekunden, aus Arztsicht etwa ein Vorteil bei Lungenkranken, die kaum die Luft länger anhalten können.

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