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Meine Stadt Hannover: Neue Perspektiven auf die Stadt
Hannover Meine Stadt Hannover: Neue Perspektiven auf die Stadt
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00:16 22.03.2017
Ungewöhnlicher Blick auf die Altstadt Hannovers.  Quelle: Landeshauptstadt Hannover
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hannover

 Ein Blick in die große Halles des Neuen Rathauses, ein Spaziergang durch die Herrenhäuser Gärten und nachschauen, wie es auf dem Kröpcke aussieht, Hannovers zentraler Platz in der City: 360-Grad-Panoramafotos auf der hannover.de- Seite ermöglichen seit kurzem einen virtuellen Trip in die Landeshauptstadt. Eingestellt hat diese neue Form der Stadtwerbung die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG), die damit erstmals bei der Tourismusbörse ITB in Berlin für einen Hannover-Besuch warb. „Man bekommt ein genaues Bild über einen Ort. Und man kann nicht schummeln. Postkartenmotive liefern, während im Hintergrund die Abrissbirne arbeitet, das geht nicht“, sagt Hannovers Cheftouristiker Hans Nolte. Viele Städte setzen inzwischen auf 360-Grad-Panoramabilder, und Hannover wolle da nicht fehlen.

Das Rathaus aus einem anderen Blickwinkel. Quelle: Landeshauptstadt Hannover

Von den Herrenhäuser Gärten existiert bereits ein Panorama-Rundgang, da die HMTG gleich mehrere Standorte ins Netz gestellt hat: Vom Balkon des Schlosses, Gartentheater, Grand Parterre, Spiegelsaal und Grotte zum Beispiel. Zum Start des Panoramabildes klickt man das Bild an und steht als Betrachter dann mitten ins Bild. Über einen Mausklick kann man das Bild nach rechts, links, oben und unten drehen – oder betätigt den Rotationsmodus, bei dem sich das Bild dann langsam um die eigene Achse dreht. Die 360-Grad-Bilder entstehen durch Einzelaufnahmen, die mit Hilfe einer Software dann zu einem Rundum-Bild zusammengesetzt werden.

 Eingestellt hat die HMTG bislang acht Standorte: Großer Garten mit Grotte, Georgengarten, Neues Rathaus, Maschsee, Altstadt, Innenstadt mit Kröpcke und Opernplatz, die Aegidienkirche und die Nord/LB. „Die Orte haben wir nach dem Besucherinteresse ausgewählt und danach, welche städtisches Ambiente ausdrücken“, so Hans Nolte. Die Aegidienkirche stünde bei jungen Städtebloggern hoch im Kurs. „Die beschäftigt die Frage sehr stark, wie sich eine Stadt mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzt. Die Hiroshima-Glocke ist deshalb ein wichtiges Detail auf dem Bild.“

Die Nord/LB als 360-Grad-Aufnahme. Quelle: Landeshauptstadt Hannover

Aufgenommen wurden die Panoramabilder im November letzten Jahres und im Januar, damit der Betrachter möglichst viel von der Umgebung sieht. Die HMTG wird aber noch Sommer-Bilder nachliefern und weitere Orte hinzufügen. Beispielsweise die Markthalle, der Platz der Göttinger Sieben nach dem Umbau, das GOP, den Hodlersaal im Rathaus oder das Schützenfest. Allerdings gestalten sich Aufnahmen mit Personen als schwierig, da ihre Persönlichkeitsrechte gewahrt werden müssten. „Ein Panoramabild vom Maschseefest wird es deshalb nicht geben“, so Hans Nolte.

Von Andreas Voigt

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