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KEIN DURCHKOMMEN: Mit den 
Müllfahrzeugen kann Aha nicht 
mehr ohne Unfallgefahr in Straßen 
wie den Tronjeweg in Badenstedt 
kommen.

KEIN DURCHKOMMEN: Mit den
Müllfahrzeugen kann Aha nicht
mehr ohne Unfallgefahr in Straßen
wie den Tronjeweg in Badenstedt
kommen.© Frank Wilde

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Verkehr

Hannover: Neue Müllwagen für enge Straßen?

Der Modellversuch, mit dem der Abfallentsorger Aha seit Juli versucht, den Hausmüll der Anlieger von kleinen und engen Straßen zu entsorgen, soll im Oktober beendet sein.

Hannover. Das berichtete Aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz gestern im Abfallwirtschaftsausschuss der Region. „Mit der Entscheidung im Oktober können Sie dann die Weichen stellen“, sagte Schwarz in Richtung Ausschuss-Mitglieder.

Wie berichtet, hatte Aha Mitte Juni 70 Anlieger von Stichstraßen in einem Wettberger Wohngebiet darüber informiert, dass ihr Hausmüll nicht mehr abgeholt werden könne, da die Straßen zu eng für die Müllfahrzeuge seien. Als Hauptgrund gab Aha zugewachsene Straßen, ein hohes Parkaufkommen und neue Arbeitsschutzbestimmungen an. Die Anlieger sollten ihre Mülltonnen künftig an die Hauptstraße stellen - für die meisten eine körperliche Überforderung, da sie im Seniorenalter sind. „Das war auch ganz sicher nicht der richtige Ansatz“, sagte Schwarz.

Nach erster Abwägung der Vor- und Nachteile, läuft es auf den Ankauf kleinerer Müll-Fahrzeuge hinaus, die der Entsorger anschaffen müsste, damit die Fahrzeuge in die engen Straßen kommen. Denn nicht nur in Wettbergen gibt es diese Schwierigkeiten, regionsweit hat Aha mehr als 1700 Straßen ausfindig gemacht, in denen es ein ähnliches Problem gibt.

Neben den kleineren Fahrzeugen, die sich Aha aus Göttingen geliehen hat, gibt es noch einen weiteren Versuch mit Sammelstellen. Die Tonnen holt Aha mit Transportern vor den Hauseingängen ab, bringt sie zu Sammelstellen und fährt sie dann wieder vor die Haustüren. „Hierin sehen wir vor allem einen erheblichen Zeitverlust“, so Thomas Schwarz.

Er führte weiter aus, dass ein kleines Müllfahrzeug etwa 120 000 Euro koste und die Produktion rund ein Jahr dauere, da es in Deutschland nur zwei Firmen gebe, die solche Fahrzeuge herstellen und demzufolge lange Lieferzeiten hätten. „Das Problem mit den engen Straßen sind wir in der Vergangenheit vielleicht zu passiv angegangen“, sagte der Aha-Chef weiter.


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