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Meine Stadt Hannover: Neue Bahn bremst grundlos
Hannover Meine Stadt Hannover: Neue Bahn bremst grundlos
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00:21 10.08.2015
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Hannover

Mehrere Fahrgäste erlitten Prellungen. Üstra-Sprecher Udo Iwannek bestätigte den Vorfall, der nicht der erste seiner Art gewesen sei, auf NP-Anfrage. Die Ursache sei immer noch ungeklärt. Techniker untersuchten den betroffenen Wagen mit der Seriennummer 3011 derzeit noch. Er sei nach dem Vorfall sofort aus dem Verkehr gezogen worden.

Rückblende: Freitags um 13.25 Uhr war der vollbesetzte Zwei-Wagen-Zug zwischen den Stationen Allerweg und Waterloo Richtung City unterwegs. Kurz nach Einfahrt in den U-Bahn-Tunnel kam es zu einer ersten Vollbremsung. „Die Fahrgäste wurden ganz schön durchgeschüttelt“, bestätigte Üstra-Sprecher Iwannek. Einige hätten blaue Flecken erlitten; es habe aber keinen Rettungsdiensteinsatz gegeben. Kurze Zeit später gings weiter, der Zwei-Wagen-Zug rollte zum Waterloo. Dabei kam es zu einer zweiten Vollbremsung. Erneut wurden die mehr als 300 Passagiere heftig durchgeschüttelt. Laut Üstra habe es sich um sogenannte Zwangsbremsungen, vergleichbar mit einem Notbremsmanöver, gehandelt. Unternehmenssprecher Iwannek: „Das Sicherheitssystem hat angeschlagen, obwohl es nicht hätte anschlagen sollen. Der Zug bremst dann mit allem, was er hat. Warum, das wissen wir nicht.“

Bereits am 4. Juli habe es eine ungewollte Zwangsbremsung nahe der Station Hauptbahnhof gegeben. Dabei, so Iwannek, sei ein Rollstuhlfahrer gestürzt. Der Fahrgast sei nicht verletzt worden.

Auch am 16. März, dem erst zweiten Betriebstag des neuen Stadtbahnmodells, hatte es einen Bremsvorfall gegeben - ebenfalls auf der Linie 7, diesmal nahe der Station Kafkastraße (Misburg-Nord).

Derzeit fahren vier Wagen (zwei Züge) des Modells TW 3000 auf der Linie 3; zehn Wagen (fünf Züge) rollen auf der Linie 7.

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