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Meine Stadt Hannover: Mit Pastor Lenke hat die Diakonie eine neue Stimme
Hannover Meine Stadt Hannover: Mit Pastor Lenke hat die Diakonie eine neue Stimme
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00:18 12.02.2018
Im AMT: Stephanie Springer, Präsidentin des Landeskirchenamtes, übergibt Hans-Joachim Lenke die Urkunde, links Bischof Ralf Meister.  Quelle: Foto: Wallmüller
HANNOVER

 In einer feierlichen Zeremonie mit Gottesdienst in der Marktkirche ist am Freitag Hans-Joachim Lenke als Oberkirchenrat der evangelisch-lutherischen Landeskirche und Vorstandssprecher der Diakonie eingeführt worden. Landesbischof Ralf Meister freute sich, mit dem Geistlichen nach sechs Jahren in der württembergischen Landeskirche einen Rückkehrer zu begrüßen, der vor 27 Jahren als Pastor in Niedersachsen ordiniert wurde.

In seiner Predigt fiel Lenke dann mit treffenden Worten gleich „mit der Tür ins Haus“, wie er sagte: „Orientieren Sie sich in Ihrem Leben an Gottes Wort?“, fragte er provozierend die zahlreichen Besucher. Die Frage sei vielleicht ein bisschen übergriffig, frech und antiquiert, „aber sie ist wichtig!“ Und er zitierte aus dem Deuteronomium, Kapitel 30, Zeilen aus dem 4. oder 5. vorchristlichen Jahrhundert, die „2500 Jahre mit erschreckender Leichtigkeit überspringen“. Denn die dort gestellten Fragen sei noch immer aktuell: „Hat es der Fremdling gut bei Euch? Teilt der Reiche mit dem Armen?“ „Die Zeilen erinnern daran, dass Glauben nicht ohne Konsequenzen sein kann“, mahnte Lenke. Denn es reiche nicht aus, zu sagen, man glaube an Gott. Man müsse sich kritisch prüfen und sein Leben ändern.

Eine Botschaft, mit der der neue Diakoniesprecher dem von Bischof Meister gestellten Anspruch, die Diakonie sei eine starke Stimme, genügen dürfte. Einer Stimme, so Meister, die gehört wird.

Von Andreas Krasselt

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