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Meine Stadt Hannover: Minigolf in einer neuen Dimension
Hannover Meine Stadt Hannover: Minigolf in einer neuen Dimension
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00:16 31.12.2017
Im Weltraum: NP-Volontärin Karina Hörmann testet die Minigolf-Anlage. Quelle: Fotos: Heusel
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Hannover

Was für ein Farbspektakel. Der erste Eindruck der ersten Neon-Golf-anlage in Hannover ist beeidruckend. Die 3D-Brille setze ich bereits vor dem Eintreten in die erste Themenwelt auf. „Unter Wasser“ heißt sie – und genau so fühle ich mich. Auf dem Boden sind Algen, die aussehen, als ob sie sich im Wasser bewegen würden. An den Wänden sehe ich große Tiere wie Kraken, Killerwale und Haie. Doch es gibt auch ein Schiffswrack zu sehen. Durch das Schwarzlicht leuchten die Wände und der Boden hell, und dennoch bin ich anfangs etwas orientierungslos. Der Raum wirkt kleiner, als er ist – als ob die Wände auf mich zukommen. Eine perfekte Illusion.

Die Brille sitzt gut, auch mit meiner eigenen Brille darunter. Den großen Unterschied der Chromadepth-3D-Brille zur üblichen 3D-Kinobrille merke ich aber erst, als ich sie mal abnehme. Ich kann ganz normal sehen – ohne die ständigen Verzerrungen. Es gibt keine störenden Doppelbilder, wie man sie aus dem Kino kennt. Die Technologie der Brille macht das möglich.

Im zweiten Raum, dem „Weltall“, fühle ich mich fast schwerelos. Ufos, Raumschiffe, Raketen, Sonden und Planeten schweben im Raum. Ich gehe behutsam umher und befinde mich im Sternenhimmel. Dann will ich endlich mal eine Bahn spielen im All – und treffe beim ersten Versuch nicht mal den Golfball. Der Ball, das Ende vom Schläger und die Spielbahn-Begrenzungen sind zwar beleuchtet, aber dennoch ist die Handhabe ungewohnt. Die Entfernung von Schläger und Ball sind schwer einzuschätzen. Nach ein paar Versuchen habe ich den Dreh dann raus. Das Loch am Ende der Bahn treffe ich trotzdem erst einmal nicht – die Hindernisse meiner Bahn sind nämlich nicht beleuchtet. Wie viel Schwung brauche ich denn, um den Ball durch den Orbit zu schießen?

Zum Schluss besuche ich noch den „Dschungel“. Hier ist es mit Abstand am hellsten. Tiger, Affen und ein Papagei zieren die Wände. Das macht wirklich Spaß – bestimmt noch mehr mit vielen Freunden.

Weitere Informationen

In der Neon-Golfanlage auf 1000 Quadratmetern mitten in der City (Heiligerstraße 15) wird Minigolf neu definiert. „Unser Ziel ist es, Minigolf ins 21. Jahrhundert zu holen“, sagt Leon Pagels, Geschäftsführer der Anlage. Künstler Andreas „Saém“ Litzba aus Hamburg hat sieben Wochen lang Wände, Decken und Boden der Räumlichkeiten bemalt. „Das Besondere ist, dass es nur sechs Neon-Farben gibt. Aus denen musste ich alles andere anmischen“, erzählt Litzba, der inzwischen in ganz Europa unterwegs ist.

Mitspielen dürfen Kinder ab sechs Jahre, die Anlage ist komplett barrierefrei. Kinder bis zwölf Jahre zahlen 8,70 Euro, Erwachsene 9,70 Euro Eintritt. Für Familien gibt ein extra Angebot. Die Zeit ist unbegrenzt, aber für einen Durchgang der 18 Bahnen braucht man in etwa 90 Minuten. Bis zu 100 Menschen können sich gleichzeitig auf der Anlage austoben. Jeder bekommt eine 3D-Brille und ein Smartphone mit einer App zum Punkteeintragen – ein moderner Freizeitspaß.

Von Karina Hörmann

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