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Meine Stadt Hannover: Leibniz-Ring für Furtwängler
Hannover Meine Stadt Hannover: Leibniz-Ring für Furtwängler
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21:41 31.10.2016
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Hannover

Was Maria Furtwängler (50) nach ihrer Ankunft in Hannover sehen wollte? Richtig –
 den Tatort. Und der führte die Schauspielerin und „Tatort“-Kommissarin Charlotte Lindholm an die Arnswaldtstraße in der Nähe des Aegidientorplatzes. „Und wo ist der Ring nun gestohlen worden?“, fragte die leicht verspätete, aber gut gelaunte Leibniz-Ring-Preisträgerin den Vorsitzenden des Presse-Clubs und Gastgeber Jürgen Köster (67).
Der führte sie in den Raum, in dem eben nur noch ganz traurig verlassen die leeren 17 Schmuckschatullen auf der Fensterbank standen. Vom Täter weiterhin keine Spur.

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Hannover Leibniz-Ring an Maria Furtwängler, HCC, (Foto: Rainer Droese)

„Wir lassen uns davon die Freude nicht nehmen“, betonte Köster und erntete nicht nur vom Kuratorium Applaus. Flott ging es dann rüber ins HCC und den umbenannten Leibniz-Saal, dort warteten bereits gut 500 Gäste am roten Teppich auf die Ehrengäste. Lange hielt sich Furtwängler, die mit ihrem Mann, dem Verleger Hubert Burda (76), und ihrer Mutter Kathrin Ackermann (77) gekommen war, aber im Gegensatz zu Filmpremieren etwa nicht am roten Teppich auf: Nach ein paar Fotos der Journalisten machte Burda eine klare Ansage, der niemand zu widersprechen wagte: „Weiter jetzt, wir kommen zu spät.“ Chapeau, das hat gesessen.

„Sie repräsentiert durch ihre Rolle im ,Tatort‘ auch Niedersachsen und Hannover“, freute sich Oberbürgermeister Stefan Schostok (52) über Furtwängler als Preisträgerin, „und das in einer Art und Weise, die kulturell so wertvoll ist.“ Ursula von der Leyen (58) sprach ebenfalls nur in den allerhöchsten Tönen von „Bella Maria“. Die Laudatorin nannte die 50-Jährige „einen Menschen, der ganz viele unterschiedliche Facetten hat und im tiefsten Herzen Ärztin geblieben ist“. Die Politikerin betonte in ihrer Rede, dass es nun aber mal nicht um die Rollen geht, die Furtwängler spielt, sondern um den Charakter, der sie im echten Leben ausmacht. Nämlich einen, der sich als engagierte Kämpferin
gegen Gewalt gegen Kinder einsetzt, ein Schwerpunkt ist die Organisation „German Doctors“.

Und dann kam sie, diese tolle Frau mit dieser tollen Ausstrahlung, steckte den Ring an den Finger und strahlte auf der Bühne: „Ich freue mich so sehr.“ Dann der Lacher des Abends, nachdem Presse-Club-Mann Köster sich gefreut hatte, „dass Sie Ihren Ring extra abgemacht haben“. Denkste! „Nee, das ist nicht meiner“, entgegnete Furtwängler, „den habe ich gerade auf dem Klo gefunden!“ Gelächter, tosender Applaus. Als sich niemand meldete, sagte Furtwängler: „Vielleicht gehört er ja einem Mann und der traut sich jetzt nur nicht.“ Dann gab sie den Fund an Köster ab: „Nehmen Sie ihn, Ihnen fehlen ja gerade ein paar.“ Es folgte eine Rede, die (leider) um einiges ernster war: Furtwängler berichtete von ihrer Arbeit bei den „German Doctors“ und den schweren Schicksalen von Zwangsprostituierten und Wegwerfmädchen.
Fazit: Gute Aufklärung, grandiose Vorstellung, gelungener Abend!

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