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Meine Stadt Hannover: Kurioses von der Pokémon-Jagd
Hannover Meine Stadt Hannover: Kurioses von der Pokémon-Jagd
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18:36 19.07.2016
ENGESOHDE: Auch auf dem Friedhof tauchen die Monster auf. Quelle: Dröse
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Hannover

Ein Bibliothekar in Nordenham hat das Spielen in seiner Einrichtung untersagt - und sich damit die Häme vieler Internetnutzer zugezogen. In Neu-Ulm entdeckte ein Pokémon-Jäger ein Paar beim Sex im Park. Weil es nicht aufhörte, kam die Polizei.

Solche abenteuerlichen Geschichten sind in Hannover noch nicht bekannt - und Verbote wird es laut Stadtsprecher Andreas Möser auch erst einmal nicht geben. Auch nicht für sensible Bereiche wie Friedhöfe, auf denen Spieler durchaus auch die japanischen Taschenmonster entdecken können. „Besuchen auf Friedhöfen steht grundsätzlich nichts entgegen. Allerdings muss die Friedhofsruhe respektiert werden“, so Möser. Auch an Mahnmalen oder Denkmälern wünsche man sich, dass Spieler - wie alle anderen Besucher - mit der gebotenen Sensibilität aufträten. „Aktuell sind der Stadt aber keine negativen Vorkommnisse bekannt.“

Für die Stadt sei es gar begrüßenswert, dass viele der für Spieler wichtigen Punkte an Sehenswürdigkeiten liegen, zu denen teils riesige Gruppen pilgern. „Zumal Hannover nun wirklich eine Menge zu bieten hat, was Einheimischen gar nicht immer präsent ist. Und wenn das mit Pokémon spielerisch geschieht - warum nicht?“

Trotzdem appelliert Möser, immer aufmerksam zu sein. Auch im Sinne der Polizei: „Vor dem Hintergrund der Ablenkung in Hinsicht auf Sicherheit im Straßenverkehr sehen wir die App kritisch“, sagt Sprecherin Martina Stern. Üstra-Sprecher Udo Iwannek: „Es gibt viele angeblich gute Gründe, unterwegs aufs Handy zu gucken - wir haben seit langem Kampagnen mit der Polizei, damit die Menschen eben doch besser auf den Verkehr achten.“ Das betreffe Autofahrer wie Fußgänger. Immer wieder kam es in der Vergangenheit auch zu Unfällen mit Bussen und Bahnen, weil Menschen auf ihr Handy schauten - auch schon vor Pokémon.

Sebastian Scherer

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