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Meine Stadt Hannover: Kopfschütteln über Hanebuth-Pläne
Hannover Meine Stadt Hannover: Kopfschütteln über Hanebuth-Pläne
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22:53 07.08.2015
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Hannover

Frank Hanebuth, der ehemalige Chef des Hells-Angels-Charters Hannover, liebäugelt mit einer Rückkehr in die Stadt. Im NP-Interview sagte er: „Hannover ist meine Heimat.“ Und er habe „in Hannover meinen geschäftlichen Bereich“.

Die Ankündigung sorgt in der Politik für Kopfschütteln. Dass Hanebuth „in die Heimat zurück will, kann ich gut verstehen, das will jeder“, sagt FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Bei dem Gedanken daran aber „sträuben sich mir die Nackenhaare“. Schließlich habe der Hells-Angels-Chef „groß angekündigt, er trennt sich von den Geschäften. Das hat er nicht und will wieder eine Steintorgröße werden.“

Über das Steintor hatte Hanebuth gesagt: „Das Steintor ist mein Herzstück. Da habe ich alles reingehauen, was ich hatte - persönlich, finanziell, beziehungstechnisch.“ Engelke fordert wegen der Aussagen: „Ich erwarte von Seiten der Polizei, dass sie die Situation im Blick behält und strengen Auges darauf guckt.“

Das will auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende Freya Markowis. „Natürlich muss die Autorität der Polizei geachtet werden“, sagt sie. „Auf kommunaler Ebene ist wichtig, dass es dort am Steintor sicher ist“, so Markowis.

Linken-Fraktionschef Oliver Förste würde „es nicht gut finden, wenn er sich persönlich in die Geschäfte einmischt. Er wäre besser beraten, das nicht zu tun“, sagt er. Dazu hat einen Ratschlag für den Rocker-Boss: „Ich würde ihm empfehlen, nach Hannover zurückzukehren und in Rente zu gehen.“ Bürgermeister Thomas Hermann (SPD) wollte zu dem Thema keinen Kommentar abgeben.

Der Rocker-Boss hatte zwei Jahre in Spanien - auf Mallorca, in Madrid und Cadiz - in Untersuchungshaft gesessen. Ihm werden unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche vorgeworfen. Gegen 60 000 Euro Kaution kam er auf freien Fuß.

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