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Meine Stadt Hannover: Kleingarten-Projekt des BUND bis 2020 gefördert
Hannover Meine Stadt Hannover: Kleingarten-Projekt des BUND bis 2020 gefördert
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17:19 10.07.2018
ZUFRIEDEN: Julia Elbers aus der Kolonie Steintormasch im vergangenen Jahr in ihrem Gemüsegarten. Quelle: Foto: Heusel
HANNOVER

Bio ist jetzt auch im Schrebergarten auf dem Vormarsch: Das Projekt „Universum Kleingarten“ des BUND geht in die Verlängerung. Die Bingo-Umweltstiftung hat die Förderung jetzt bis Mai 2020 verlängert.

Ziel ist die Ökologisierung der Kleingärten. Hobbygärtner sollen sich an die Ursprungsidee der Kolonien erinnern: Jeweils ein Drittel der Fläche als Ziergarten, für die Erholung, aber auch für den Obst- und Gemüseanbau ganz klassisch für den Eigenbedarf. Und dies natürlich auf biologischer Basis ohne chemische Keule mit alten Sorten, Kompostierung und Humusaufbau.

Gestartet wurde das Projekt erfolgreich 2017 in der Gartenkolonie Vereinigte Steintormasch. Unterstützt und fachkundig beraten werden die Kleingärtner, die sich daran beteiligen, von Mitarbeitern des BUND. „Viele haben Blut geleckt“, freut sich BUND-Sprecherin Andrea Preißler-Abou El Fadil. „Vier Teilnehmer haben sich sogar zur Fachberater-Ausbildung angemeldet. Das Projekt bringt wirklich was.“

In diesem Jahr neu als Partner dazu gekommen sind drei weitere Vereine: Herrenhausen-Burg, Burgland und Langefeld. „Es entwickelt sich“, so Preißler. „Wir wollen verstärkt auch Eltern und Kinder ansprechen.“ Dafür gut geeignet dürfte der neue Modellgarten des Projekts in der Kolonie Herrenhausen-Burg sein, dort gibt es Freitag von 17 bis etwa 20 Uhr eine Info-Veranstaltung.

Im nächsten Jahr hofft der BUND auch, wieder einen größeren Verein als Partner hinzugewinnen zu können. Die Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband funktioniere sehr gut, betonte Preißler. „Wir wollen ein Leuchtturmprojekt für ganz Niedersachsen werden.“

Von Andreas Krasselt

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