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Claus Lange (links) und OB Stefan Schostok bei der Pressekonferenz im Februar zur möglichen Bombe auf dem ehemaligen Parkplatz der Stadionbrücke

Claus Lange (links) und OB Stefan Schostok bei der Pressekonferenz im Februar zur möglichen Bombe auf dem ehemaligen Parkplatz der Stadionbrücke
 © Christian Behrens

Bomben-Verdacht

Hannover: Keine Fliegerbombe in Linden-Süd

Bei den abschließenden technischen Sondierungsmaßnahmen durch dieSpezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) konnte am Montagvormittag an allen drei Verdachtspunkten ausgeschlossen werden, dass es sich um Bombenblindgänger handelt.

Hannover.  Auf dem ehemaligen Parkplatz Stadionbrücke im Hannoverschen Stadtteil Linden-Süd war zuvor eine technisch sehr anspruchsvolle und mit einem hohen Material- und Zeitaufwand verbundene Freilegung der Verdachtspunkte erforderlich.

Aufgrund der nach dem Zweiten Weltkrieg in diesem Bereich durchgeführten Geländeaufschüttung befanden sich die Verdachtspunkte zwischen acht und zehn Metern Tiefe im Erdreich. Im Zuge der Freilegung der Verdachtspunkte mussten Tiefbauschächte von Spezialfirmen erschütterungsfrei hergestellt werden. Bei der abschließenden Erkundung durch den KBD konnte jetzt ausgeschlossen werden, dass es sich bei den Verdachtspunkten um Bombenblindgänger handelt. Im Erdreich befanden sich die Reste eines Metallfasses und weitere metallische Gegenstände.

Oberbürgermeister Stefan Schostok zeigte sich erleichtert, als ihn am Vormittag die Nachricht erreichte, dass sich keine Bombenblindgänger im Erdreich befanden. „Es ist eine äußerst positive Nachricht, dass eine Evakuierung von mehr als 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner nicht mehr erforderlich ist und insbesondere die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des KRH Klinikums Siloah nun nicht mehr umgesetzt werden müssen“, sagte Schostok.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner im zuvor geplanten Sicherheitsbereich werden zusätzlich zu der Bevölkerungsinformation in den sozialen Medien über das Twitter-Profil @hannover, das Internetportal hannover.de sowie auf der Facebookseite der Landeshauptstadt Hannover, mit mehrsprachigen Informationsblättern darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich der Kampfmittelverdacht nicht bestätigt hat und sie ihre Wohnungen nicht verlassen müssen. Sie werden gebeten, auch ihre Nachbarn darüber zu informieren.

Von NP

Hannover

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