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Meine Stadt Hannover: Kämmerer in spe stellt sich vor
Hannover Meine Stadt Hannover: Kämmerer in spe stellt sich vor
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00:16 23.03.2017
Marc Hansmann (rechts) mit seinem bisherigen Chef, OB Stefan Schostok, und seiner künftigen Chefin, der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzenden Susanna Zapreva Quelle: Foto: Schaarschmidt
HANNOVER

 Oberbürgermeister Stefan Schostok ist eine Sorge los. Am Dienstag kann er den Fraktionen seinen Wunschkandidaten für das Amt des Finanz- und Ordnungsdezernenten nennen. Der Rat soll den neuen Stadtkämmerer schon in seiner Sitzung am 27. April wählen.

Wie die NP berichtete, wird Stadtkämmerer Marc Hansmann am 1. April in den Vorstand der Stadtwerke Hannover wechseln. Nach zehnjähriger Tätigkeit für die Stadt reizt ihn eine neue Aufgabe. Der SPD fällt das Vorschlagsrecht für die Neubesetzung des Postens zu.

Insider berichten, trotz des interessanten Aufgabengebiets und der Vorzüge Hannovers als Landeshauptstadt, wachsende Metropole oder auch Großstadt im Grünen sei die Suche nach Ersatz schwieriger als gedacht gewesen.

Im Rathaus heißt es, Schostok habe zunächst einen anderen Kandidaten favorisiert. Für den Job hatten sich 31 Interessenten, 24 Männer und sieben Frauen, aus allen Teilen Deutschlands beworben. Der Mann, auf den die Wahl hätte fallen können, sagte aber dann doch ab. In seiner nordrhein-westfälischen Heimatkommune habe er die Chance, Verwaltungschef zu werden, erfuhr die NP.

Schostok musste also die Unterlagen neu sichten und bewerten, traf dann seine Entscheidung. Noch ist der Name des Stadtkämmerers in spe geheim – der SPD-Fraktionsvorstand wird offenbar Mittwoch früh Gelegenheit zu einem ersten Gespräch haben. Später will der Oberbürgermeister die anderen Fraktionen informieren.

Wann der neue Stadtkämmerer sein Amt antritt, weiß ebenfalls niemand. Vermutlich im Herbst. In der Übergangszeit wird Stadtbaurat Uwe Bodemann zuständig für Finanzen sein. Harald Härke muss sich dann nicht nur um Kultur, Personal und Feuerwehr kümmern, sondern auch Ordnungsangelegenheiten im Blick haben.

Der gerade beschlossene Doppelhaushalt 2017/18 kommt der Neubesetzung zu Gute. Hansmanns Nachfolger wird bis zu seinen ersten Etatvorschlägen Zeit haben, Stadt, Verwaltung, Rat und alle finanziellen Begehrlichkeiten kennzulernen.

Von Vera König

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